Keine Lust auf Watschnbaum: Seehofer spricht über möglichen Rücktritt

Keine Lust auf Watschnbaum: Seehofer spricht über möglichen Rücktritt

Hauptausschuss beschließt Probebetrieb

Karlsfeld bekommt einen Christkindlmarkt

In Karlsfeld wird es im Dezember einen Christkindlmarkt geben. Der Hauptausschuss des Gemeinderats entschied sich sogar für eine große Variante.

Karlsfeld – Auf dem zentralen Bruno-Danzer-Platz in der Neuen Mitte Karlsfeld wird 2018 erstmals ein Christkindlmarkt veranstaltet. Das hat der Hauptausschuss des Gemeinderats entschieden. Ziel ist es, zur Belebung der Ortsmitte beizutragen.

Details müssen noch geklärt werden, aber voraussichtlich wird der Markt über drei Wochen jeweils von Donnerstag bis Sonntag laufen. Die Straße An der Wögerwiese wird in dieser Zeit komplett gesperrt. Der tägliche Betrieb wird bis voraussichtlich 21 Uhr begrenzt. Dies schlug Bürgermeister Stefan Kolbe vor, „das ist dann auch für die Anwohner verträglich“.

Die Abteilung Wirtschaftsförderung der Gemeindeverwaltung hatte dem Ausschuss zwei Varianten vorgelegt. Die kleine Variante sah einen Christkindlmarkt an nur einem Wochenende vor, die große eine Veranstaltung über mindestens drei Wochen unter Federführung einer Münchner Schaustellerfamilie, die Erfahrung mit derlei Veranstaltungen hat.

In der Diskussion zeigte sich rasch, dass die große Variante bevorzugt wird. Beate Full (SPD) brachte es auf den Punkt: „Wir müssen da klotzen, damit die Leute auch von auswärts kommen.“

Wichtig war es den Ausschussmitgliedern, dass Karlsfelder Vereine und Kulturschaffende die Möglichkeit haben, auf dem Christkindlmarkt Stände zu betreiben und aufzutreten und dass die Gemeinde Veranstalter die Zügel in der Hand behält. Peter Freis, Leiter der Wirtschaftsförderung, konnte beruhigen: „Veranstalter bleibt die Gemeinde, das letzte Wort haben wir.“

Mindestens zehn Stände sollten aufgebaut werden, sagte Freis, „weniger schaut auf dem großen Platz peinlich aus“. Es gebe schon Interessenten, die Stände betreiben wollten.

Zunächst soll der Christkindlmarkt einmal stattfinden, als Probebetrieb gewissermaßen. Freis ist sich jedoch sicher, dass die Veranstaltung gut angenommen wird. „Und der Christkindlmarkt hat Wachstumspotenzial.“ Wünschenswert wäre es, wenn irgendwann sogar der Platz an der Rathausstraße mit einbezogen werden könnte. tol

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Merci, John!“ THW-Familie  nimmt Abschied von Georg Leitenstorfer
Der Abschied von Georg Leitenstorfer, der 30 Jahre lang Ortsbeauftragter des THW Dachau war, war feierlich, emotional, rührend - und voller Wertschätzung für den Mann, …
„Merci, John!“ THW-Familie  nimmt Abschied von Georg Leitenstorfer
Neues Hallenbad in Dachau: Was der Bau macht - Und warum es elegant, aber teuer wird
Mit der symbolischen Grundsteinlegung ist die nächste Etappe beim Bau des Dachauer Hallenbads geschafft. Architekt Wolfgang Gollwitzer verspricht einen Ort, „auf den die …
Neues Hallenbad in Dachau: Was der Bau macht - Und warum es elegant, aber teuer wird
„Bescheuertes Gesetz“: Stadt muss Straßen abrechnen, will aber nicht
In Dachau gibt es Straßen, die schon Jahrzehnte alt sind, deren Ersterschließung aber noch immer nicht abgeschlossen ist. Bis 2021 hat die Stadt nun per Gesetz Zeit, …
„Bescheuertes Gesetz“: Stadt muss Straßen abrechnen, will aber nicht
Ortstypische Formen erhalten
Die Architekten Tina Gerrer und Michael Grünwald stellen ihre Pläne für neues Jetzendorfer Rathaus vor. Bürgermeister Betzin ist vor allem eines wichtig.
Ortstypische Formen erhalten

Kommentare