Gemeinderat

Leihrad-System bald auch in Karlsfeld?

Soll in Karlsfeld ein Leihrad-System nach Münchner Vorbild eingerichtet werden? Der Gemeinderat sieht die Sache positiv.

Karlsfeld – Seit Oktober 2015 läuft bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) das stationsbasierte Leihradsystem „MVG Rad“. Knapp 90 000 Nutzer gibt es in der Landeshauptstadt, ihnen stehen 1200 Räder und 118 Stationen zur Verfügung. Die MVG will das Leihradangebot kräftig ausbauen (in München noch heuer auf 3200 Räder) – und es soll auf das Umland ausgedehnt werden. Ein möglicher Partner: die Gemeinde Karlsfeld.

Angela Saupe und Florian Zimmermann von der MVG waren jetzt im Gemeinderat zu Gast und stellten MVG Rad“ vor. Bernd Wanka (CSU) lobte das System, er sprach von einer „sehr interessanten Alternative“. Ehe das Thema aber wieder auf den Tisch kommt, sollen die Gemeinderatsfraktionen intern beraten und dann zu einer möglichen Teilnahme an „MVG Rad“ Stellung beziehen. Sechs potenzielle Standorte für die Stationen, wo die Räder abgeholt und wieder abgestellt werden, wurden schon vorgeschlagen: Bahnhof, Rathaus, Karlsfelder See, Gewerbegebiet, Krenmoosstraße und Allacher Straße.

Billig ist das Ganze für die Gemeinde nicht. Die Herstellung einer Station kostet – je nach Größe – zwischen 24 000 und 40 000 Euro netto. Bürgermeister Stefan Kolbe: Wenn wir das haben wollen, müssen wir es auch bezahlen.“  tol

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