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Die Feuerwehr rückte wegen eines Brandes in einem Seniorenheim in Karlsfeld aus (Symbolbild).

Giftiges Rauchgas

Feuer in Seniorenheim: Pfleger rettet schwer verletzten Mann - dann muss er selbst ins Krankenhaus

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In einem Seniorenheim in Karlsfeld brach in der Nacht ein Feuer aus. Ein 78-Jähriger erlitt schwere Verbrennungen. Auch ein Pfleger verletzte sich, als er den Mann retten wollte.

  • In einem Seniorenheim in Karlsfeld brach ein Feuer aus.
  • Einer der Bewohner erlitt schwere Verbrennungen.
  • Auch ein Pfleger wurde verletzt, als er den Mann retten wollte.

Karlsfeld - Bei einem Feuer in einem Seniorenheim in Karlsfeld im Landkreis Dachau hat sich ein 78 Jahre alter Bewohner schwere Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Ein 39 Jahre alter Pfleger atmete bei der Rettung des Mannes ebenfalls giftiges Rauchgas ein. 

Feuer in Seniorenheim in Karlsfeld: Flammen aus dem ersten Obergeschoss

Laut Mitteilung der Polizei brach das Feuer aus noch ungeklärter Ursache in der Nacht zum Samstag (8.2.) im Zimmer des 78-Jährigen im ersten Obergeschoss des Seniorenheims aus. Wegen des starken Rauchs mussten 14 weitere Bewohner vorübergehend ihre Zimmer verlassen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der verletzte 78-Jährige und der 39-jährige Pfleger kamen ins Krankenhaus.

Die Meldung der Polizei im Wortlaut: 

Bei einem Zimmerband im Gebäude eines Seniorenheims in Karlsfeld wurden heute Nacht zwei Personen verletzt. Die Bandursache ist noch unklar. Am heutigen Samstag gegen 02:00 Uhr waren die Rettungskräfte über ein Feuer im Seniorenheim an der Münchhausenstraße informiert worden. Tatsächlich war es im Zimmer eines Bewohners im ersten Obergeschoß aus noch unbekannten Gründen zu einem Brand gekommen. Der 78-jährige Bewohner dieses Zimmers erlitt hierbei starke Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Ein 39-jähriger Pfleger wurde bei der Rettung des Bewohners ebenfalls durch Rauchgas verletzt. Beide Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten weiter 14 Personen vorübergehend in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden durch eine Vielzahl von Kräften des Rettungsdienstes betreut. Der Zimmerbrand konnte durch ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Dachau, Karlsfeld und Prittelbach rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache übernommen. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Auch zum entstandenen Sachschaden können derzeit noch keine Angaben gemacht werden .

Gleich mehrmals brannte es außerdem auf dem Ludl-Anwesen in Karlsfeld. Die Polizei hat nun eine beunruhigende Vermutung.

100 Feuerwehrler befinden sich aktuell in einem Großeinsatz: Ein Pferdehof steht komplett in Flammen. Es gibt Verletzte. Der Verlust ist hoch.

nema

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