+
Zu einem eher naturbelassenen Bürgerpark mit unterschiedlichen Naherholungsmöglichkeiten s ollen die Baggerseen zwischen Schleißheimer Straße und B471 werden, wenn es nach dem Karlsfelder CSU-Antrag geht. 

CSU fordert Maßnahmen für mehr Naherholung und Nachhaltigkeit in Karlsfeld

Bürgerpark an den Baggerseen

Die Karlsfelder CSU fordert Maßnahmen für mehr Naherholung und Nachhaltigkeit. Zum Beispiel: einen Bürgerpark an den Baggerseen.

VON R.-DIETMAR SPONDER

Karlsfeld – Einen „Rahmenantrag zur Stärkung der Wohn- und Lebensqualität sowie des Klimaschutzes durch mehr Naherholung und Nachhaltigkeit in Karlsfeld“ hat jetzt Bernd Wanka, CSU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, für seine Partei an Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) gerichtet.

Fünf Maßnahmenpakete sollen dieses Ziel erreichen. Das erste Paket heißt „Schaffung von Erholungsflächen an der Schleißheimer Straße“. Damit soll nahe den beim Obergrashof gelegenen Baggerseen ein eher naturbelassenen Bürgerpark mit unterschiedlichen Naherholungsmöglichkeiten entstehen. Das könne in Kooperation mit dem Verein „Dachauer Moos“ und der Stadt Dachau geschehen.

„Aufwertung der Karlsfelder Wohnquartiere heißt das zweite Maßnahmenpaket. Damit sollen alle vorhandenen gemeindlichen Grünanlagen in den Karlsfelder Wohnquartieren auf zeitgemäße und ausreichende Spielgeräte, Ruhe- und Liegebänke, Fitnessgeräte oder Bocciabahnen, Tischtennisplatten oder Basketballkörbe überprüft und gegebenenfalls überplant werden.

Beim Maßnahmenpaket drei, „Stärkung der Naherholungs- sowie Freizeit und Sportangebote“, geht es beispielsweise um eine Seepromenade zwischen Seehaus und Seegarten am Karlsfelder See und Barfußwege an den Seen oder den Ausbau des gemeindlichen Sportparks samt Neubau des Sportheims.

Das Maßnahmenpaket vier, „Allgemeine Maßnahmen zur Nachhaltigkeit“, sieht etwa Schul- und Kindergartenaktionswochen, Blühstreifen im Rahmen des Konzeptes „eh da“ und weitere gemeindliche Elektrofahrzeuge vor. Mit einer Umweltwoche will die CSU Plastik vermeiden, Müll reduzieren und ganz allgemein die Bürger für ihr Umweltverhalten sensibilisieren.

In Maßnahmenpaket fünf, „Verkehr in Karlsfeld“, empfiehlt sich die CSU auf einmal als Verfechter von Geschwindigkeitsbeschränkungen – hier auf dem autobahnähnlichen Teilstück der B304 zwischen Karlsfeld und Dachau auf 80 Stundenkilometer. Aber auch eine Radwegbeleuchtung am Burgfrieden, ein quartiersbezogenes Strom-Ladesäulen-Konzept an Trafostationen und Trixispiegel zum Vermeiden von Abbiegeunfällen im toten Winkel gehören hier zum Forderungskatalog der Karlsfelder Christsozialen.

Viele Bürger sind gespannt, was von diesem Antrag nach der Kommunalwahl übrigbleibt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Emotionaler Appell: FCB-Nationalspieler privat in KZ-Gedenkstätte Dachau
Ein FC Bayern-Spieler besuchte an seinem freien Tag das KZ in Dachau. Auf Instagram postete er ein Foto und richtete einen Appell an die User.
Emotionaler Appell: FCB-Nationalspieler privat in KZ-Gedenkstätte Dachau
Irre Aktion in bayerischem Petershausen: Gemeinde wie ausgelöscht - „Folgen sind brandgefährlich“
Petershausen gibt es nicht mehr - zumindest wenn es nach den Ortsschildern geht: Unbekannte Täter haben alle acht Schilder in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag …
Irre Aktion in bayerischem Petershausen: Gemeinde wie ausgelöscht - „Folgen sind brandgefährlich“
 „Wahnsinn! So groß waren wir noch nie!“ - Besuche bei Faschingswagen-Bauern im Landkreis Dachau 
Ein besonderer Spaß im Fasching ist, auf einem der vielen Wagen mitzufahren. Die Heimatzeitung hat einige Wagen-Bauer besucht.
 „Wahnsinn! So groß waren wir noch nie!“ - Besuche bei Faschingswagen-Bauern im Landkreis Dachau 
Entsetzen im Karlsfelder Gemeinderat über Münchner Parkhaus-Pläne
Das klingt nach Streit unter Nachbarn: In der Landeshauptstadt München reifen Überlegungen, am Karlsfelder Bahnhof ein möglichst großes Parkhaus mit bis zu 300 …
Entsetzen im Karlsfelder Gemeinderat über Münchner Parkhaus-Pläne

Kommentare