+
Christian Sedlmair. 

Christian Sedlmair neu für die Freien Wähler im Gemeinderat – Vorsitzender des Burschenvereins

Arbeit für Karlsfeld eine „Herzensangelegenheit“

Christian Sedlmair neu für die Freien Wähler im Gemeinderat Karlsfeld. Die Arbeit für Karlsfeld sei  eine „Herzensangelegenheit“, sagt er.

Karlsfeld– Bisher hatten die Freien Wähler einen Vertreter im Karlsfelder Gemeinderat: Ihr Vorsitzender Anton Flügel war 2014 hineingewählt worden. Für die Kommunalwahl heuer hatte er sich „drei Mandate plus X“ gewünscht. Es wurden zwei – aber man kann es auch so ausdrücken: Damit haben die Freien Wähler ihre Präsenz um 100 Prozent erhöht. Geschafft hat es Christian Sedlmair. Er hatte auf Platz drei kandidiert, wurde aber auf Platz zwei vorgewählt und ist nun Gemeinderat.

Ein recht junger zudem. Er ist 29 Jahre und – man weiß es auch ohne seine Angaben zum Familienstand – er ist ledig. Denn als Vorsitzender des Burschenvereins Karlsfeld muss er das quasi ehrenamtshalber sein: Nur die unverheirateten Mannsbilder können Mitglieder sein.

Er vermutet, dass dieser Vereinsvorsitz „eine nicht unerhebliche Rolle“ bei seiner Wahl gespielt habe, das sei schließlich auch eine „Persönlichkeitswahl“. Aber er denkt andererseits: „Dass sich auch meine fachliche Kompetenz und die positive Entwicklung der Freien Wähler auf landespolitischer Ebene positiv auf das Wahlergebnis ausgewirkt haben.“ Von Beruf ist er Bauleiter in einem mittelständischen Bauunternehmen.

Christian Sedlmair hat kandidiert, weil er „noch aktiver das Gemeindeleben“ mitgestalten will. Er ist hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. „Ich fühle mich stark verbunden mit Karlsfeld. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, mich für die Bürger einzubringen.“ Ein wenig Kritik an manchen Aktivitäten von vielen im Netz lässt er anklingen: „In Zeiten der digitalen Medien ist es leicht, sich ständig aufzuregen und alles besser zu wissen, aber keine Lösung parat zu haben.“ Er freut sich, dass er nun die Chance hat, „konstruktiv, zusammen mit meinen Gemeinderatskollegen, nach solchen Lösungen zu suchen.“ Nach der Devise: machen statt posten.

Elfriede Peil

Auch interessant

Kommentare