Hochzufrieden: Vorsitzender Horst Bokelmann und Beate Abel vom genossenschaftlichen Kartoffelkombinat. foto: ep

Kartoffelfest

Karlsfeld: Daraus könnte eine Tradition werden

Daran könnte man sich gewöhnen: Das zweite Kartoffelfest am Samstag in Karlsfeld war so heiter und unbeschwert, dass eine Tradition daraus werden könnte.

Karlsfeld – Und es war erfolgreich. Der Veranstalter, der Kartoffelkombinat-Verein, war höchst zufrieden. Vereinschef Horst Bokelmann war am Ende erschöpft, aber glücklich: „Es hat sich gelohnt. Es kamen sehr viele auch aus der neuen Siedlung am Prinzenpark. Der Standort westlich der Bahn war optimal.“

Sie kamen mit Kinderwagen oder dem Rad, mal kurz vorbeischauen oder länger ratschen. Bei herrlicher Sonne alte Bekannte treffen oder neue Kontakte knüpfen. Viele aus dem „zentralen“ Karlsfeld waren ebenfalls gekommen: ein Familienfest und ein Nachbarschaftsfest gleichzeitig.

Gemeinnützige Organisationen und Vereine hatten ihre Info-Stände und konnten sich vorstellen. Eine große Bandbreite von sozialem, gesundheitlichem, religiösem, sportlichem und ökologischem Engagements wurde präsentiert. Ein bisschen war es wie auf einem „Markt der Möglichkeiten.“ Man geht von Stand zu Stand und schaut, was die so anbieten, oder was ich anbieten kann. Auf jeden Fall lernt man neue Leute kennen. Das sei auch das Ziel, so Bokelmann: „die nachbarschaftliche Vernetzung.“

Bürgermeister Stefan Kolbe als Schirmherr diskutierte mit Interessierten und antwortete geduldig auch auf Fragen zum Verkehr und zur Busführung, die schon auf der Bürgerversammlung eine große Rolle gespielt hatten.

Und natürlich gab es eine köstliche Kürbissuppe, mit entsprechendem Öl und den berühmten Kernen, was eine Besucherin entzückte: „perfekt“. Und eine knackige Kartoffel-Gemüsepfanne. Und natürlich selbst gebackenen Kuchen und Kaffee aus wieder verwertbaren Bechern. Einfach schön, sich was Gutes zu tun und der Umwelt obendrein.

Die Kinder kamen voll zu ihrem Vergnügen. Sie durften Brot am Feuer grillen, Saatbänder basteln, auf die Torwand schießen oder am Glücksrad drehen. Für gute Laune sorgte die Hausband des Kartoffelkombinats mit dem schönen Namen „Vorwiegend festkochend“ und zum Schluss, ganz fetzig, die Showtanzgruppe Jumpagnes des TSV Eintracht Karlsfeld. Wie gesagt, da könnte man sich dran gewöhnen.

Elfriede Peil

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