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Überraschend gute Nachrichten: Gemeinde erzielt ein Plus von 8,3 Millionen Euro

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Von: Verena Möckl

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Geldscheine übereinandergelegt
In seiner jüngsten Sitzung erfuhr der Karlsfelder Gemeinderat, dass das Coronajahr 2021 finanziell gesehen ein sehr gutes war. © Symbolfoto: Federico Gambarini /dpa

Das Jahr 2021 lief in Karlsfeld finanziell besser als geplant. Statt Schulden aufnehmen zu müssen, erzielte die Gemeinde sogar ein Plus von insgesamt rund 8,3 Millionen Euro.

Karlsfeld ‒ „Wenn jedes Jahr so laufen würde, dann hätten wir keine Probleme“, sagte Kämmerer Alfred Giesinger bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Wie er aufzeigte, gab es höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer und bei der Grunderwerbsteuer. „Das war nicht zu erwarten.“ Auch die Einnahmen aus der Einkommenssteuer fielen besser aus als gedacht, so Giesinger. Insgesamt nahm die Gemeinde rund 4,8 Millionen Euro mehr ein.

Auch bei den Ausgaben gab es gute Nachrichten: Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro konnte die Gemeinde einsparen, was laut Giesinger vor allem an der Corona-Krise gelegen habe. So gab es einen geringeren Sach- und Betriebsaufwand.

Auch die Betriebskosten der Kindertagesstätten fielen deutlich geringer aus als sonst, da es während des Lockdowns über mehrere Monate nur eine Notbetreuung gab.

Dass es so gut im Corona-Jahr gelaufen ist, sei den Karlsfeldern Betrieben zu verdanken, sagte Stefan Theil (CSU). Er und seine Gemeinderatskollegen waren sichtlich erleichtert über die Mehreinnahmen. Bürgermeister Stefan Kolbe gab jedoch zu bedenken: „Wir können uns nur bedingt freuen. Denn das hat Auswirkungen auf die Kreisumlage.“

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