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Zum „Blütentraum“ sollen Karlsfelds Kreisel werden.

Bienenfreundlicher Blütentraum auf  Karlsfelds Kreisverkehren

Kreisel werden zum farbenfrohen Blickfang

Die Karlsfelder Kreisverkehre sollen schöner werden. Als erster wird der Kreisel vor dem Gasthaus „Zur Eiche“ an der Allacher Straße umgestaltet. Das hat der Hauptausschuss des Gemeinderats einstimmig beschlossen. Zugrunde lag ein Antrag der SPD.

Karlsfeld In der Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung hieß es, dass für die Gestaltung des Kreisels Mittel in den Haushalt 2020 eingestellt werden sollten. Dies brachte den SPD-Fraktionsvorsitzenden Franz Trinkl auf den Plan. Das Geld müsse dringend schon in den Haushalt für 2019, so seine Forderung. Er schäme sich, so Trinkl, wenn er zugeben müsse, „dass wir es in fünf Jahren nicht schaffen“, die Kreisel wie gewünscht umzugestalten. Den ersten entsprechenden Antrag hatte die SPD schon 2015 gestellt.

Trinkl setzte sich durch, die Mittel kommen in den Haushalt 2019. Die Arbeiten am Kreisverkehr an der Allacher Straße sollen heuer noch beginnen – wenn möglich. Denn der Karlsfelder Bauhof ist gut beschäftigt.

Julian Drabnitzke leitet am Bauhof die Abteilung für Grünanlagen. Der Kreisel an der Allacher Straße habe „keine ansprechende Optik“, erfordere aber den höchsten Pflegeaufwand aller Kreisverkehre der Gemeinde. Die Gestaltungsreihe sollte deshalb dort beginnen.

Drabnitzke machte Vorschläge für die Umgestaltung. Ziel sei es, mit mehrjährigen Stauden einen „farbenfrohen Blickfang“ von Frühling bis in den Herbst hinein zu schaffen. Der gelernte Landschaftsgärtner sprach von einem „Blütentraum!“. Die Bepflanzung solle bienenfreundlich sein und wenig Pflege benötigen.

Denkbar sei auch, das Gemeindewappen und das Wappen der Partnergemeinde Muro Lucano zu integrieren, etwa mit einem Gestaltungselement aus Metall.

Doch das wollte der Ausschuss nicht. Er folgte grundsätzlich dem Vorschlag von Wolfgang Offenbeck (CSU), der sich eine Gestaltung mit „mehr Grün und Naturnähe“ wünschte, „kein Kies und keine Künstlichkeit“. Adrian Heim (Bündnis für Karlsfeld) fügte hinzu, dass sich auch der örtliche Bund Naturschutz für eine naturnahe Gestaltung der Kreisverkehre ausgesprochen habe.

Die Neugestaltung des ersten Kreisels kostet rund 13 800 Euro. Hinzu kommt die Bauhof-Eigenleistung mit rund 12 200 Euro.

Trinkl war zufrieden. Aber er sagte auch: „Das kann nur der Einstieg sein, um Karlsfeld zu verschönern.“

Thomas Leichsenring

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