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Stärken und Talente in den Dienst der Kirche stellen: Maximilian Hofmann beim Primiz-Gottesdienst in St. Anna, die zu s einer Kirche geworden ist. 

Maximilian Hofmann feiert in der Karlsfelder St.-Anna-Kirche seine Primiz

Festtag in St. Anna:Maximilian Hofmann feiert Primiz

Maximilian Hofmann hat in der Karlsfelder St.-Anna-Kirche seine Primiz gefeiert.

Karlsfeld – „Die Primiz in St. Anna war für mich ein wunderschöner Gottesdienst. Die Pfarrkirche war sehr schön geschmückt, mit Blumen, Fahnen, Girlanden!“ Es war eben ein Fest zur Feier des ersten Gottesdienstes, den der gerade geweihte Priester Maximilian Hofmann am vergangenen Sonntag zelebrierte.

Wegen der Corona-bedingten Kapazitätsbeschränkungen konnten nur 50 Gläubige in der Kirche mitfeiern, dazu weitere 50 auf Stühlen auf dem Platz vor dem Kirchenportal. „Zum ersten Mal einen Gottesdienst in dieser Pfarrkirche zu leiten, an die ich so viele schöne Erinnerungen habe und in der ich so prägende Feste feiern durfte, fühlte sich ungewohnt und großartig zugleich an“, sagte Hofmann.

Viele Wegbegleiter des 30-jährigen Echingers nahmen am Gottesdienst teil, darunter seine Eltern und die sechs Geschwister. Und natürlich der Pfarrer des Pfarrverbandes Karlsfeld, Bernhard Rümmler. „Es ist immer eine Freude, wenn aus einer Pfarrei ein Priester hervorgeht. Deshalb freue ich mich sehr über ‚unseren‘ Neupriester Herrn Maximilian Hoffmann, zusammen mit meinem Vorgänger Robert Krieger.“

Durch Pfarrer Krieger war Hofmann zum Neokatechumenalen Weg gekommen. „Er ist derjenige gewesen, der gesät hat, wachsen lassen kann keiner außer Gott“, sagte Rümmler. „Ich habe nicht viel dazu beigetragen, vielleicht, dass ich der schon gut herangereiften Berufung von Maximilian ab und zu Wasser gegeben habe.“

In seiner Predigt bezog  sich Hofmann auf seinen Primizspruch „Was hast Du, das Du nicht empfangen hättest“ aus dem Brief des Apostel Paulus an die Korinther. Er sah darin eine Parallele zu seinem eigenen Leben: „Einerseits mich nicht meiner Stärken und Talente zu rühmen und diese für das Ansehen zu nützen, sondern sie in den Dienst der Kirche zu stellen.“ Auf der anderen Seite aber auch in seinen Schwächen, seinen Handicaps, in schwierigen Situationen „Gottes Spuren zu entdecken.“ Aus dem Glauben an den Kreuzestod von Jesus Christus und seiner Auferstehung entstehe für ihn auch Zuversicht: „Daraus schöpfe ich die Hoffnung, dass Gott um mein ganzes Ich weiß, samt meiner Stärken und meiner zahlreichen Schwächen, und mich trotzdem ruft – oder auch gerade deshalb.“

Elfriede Peil

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