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Messe-Rundgang (v.l): Bürgermeister Dieter Kugler, Bernhard Seidenath, Stefan Löwl, Erika Schatz, Stefan Kolbe, Josef Schmid, Bernd Wanka und Birgit Piroué.

Karlsfelder Familienmesse offiziell eröffnet

Auf eine friedliche und erfolgreiche Messe!

Gemeinde- und Landkreisvertreter, Messeveranstalter und Gewerbetreibende lobten sich gestern kräftig gegenseitig für das Zustandekommen der Karlsfelder Familienmesse. Die Gewerbe- und Erlebnisschau wurde offiziell eröffnet. In sechs Hallen und auf dem Freigelände am Karlsfelder See ist bis Sonntag Einiges geboten.

Noch schnell im Rollkoffer Standmaterial heranschaffen, einmal noch die Dekoration und die Flyer ins rechte Licht rücken, noch einen Blick in den Spiegel werfen, ob man auch messetauglich ausschaut: Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start der Gewerbe- und Erlebnisschau in Karlsfeld, der „Familienmesse“, wie sie wirkungsvoll genannt wird, gehören die Hallen den Ausstellern ganz allein. Es herrscht eine erwartungsvolle Gespanntheit: Jetzt soll‘s doch endlich losgehen!

Und es geht tatsächlich los. An diesem ersten Morgen der viertägigen Veranstaltung strömen viele Gäste zur Eröffnungsfeier in die Halle E. Eingeladen waren aktuelle Kreis- und Kommunalpolitiker und solche im Polit-Ruhestand, Vertreter der Wirtschaft und der Wirtschaftsförderung, der Handwerkerschaft sowie Vereinsvorstände aus Karlsfeld.

Bei so viel Prominenz war es durchaus sinnig, dass die Effner-Jazzband unter der Leitung von Geert Helberg schwungvoll startete mit „O when the saints go marching in“. Bevor die Promis sich aufmachten zum Marsch durch die Hallen, gab es noch dampfende Weißwürste, Brezen, Bier mit und ohne, und auf den besonderen Wunsch verschiedener Damen auch Kaffee. Das Edeka-Team von Daniel Schermelleh versorgte flott und freundlich alle Hungrigen und Durstigen.

Und Bürgermeister Stefan Kolbe versorgte die Verantwortlichen am Zustandekommen dieses „Events“, vor allem den Messeleiter Josef Albert Schmid, mit viel Anerkennung: „dass er das einfach in die Hand genommen und keine Mühe und Arbeit gescheut hat!“

Von Landrat Stefan Löwl wusste man ja schon, wie sehr ihm diese Messe am Herzen lag. Er machte Karlsfeld gleich per Ritterschlag quasi zur „Messegemeinde“. „Es war das Bedürfnis da und die Bereitschaft.“ Josef Schmid bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei Erika Schatz, die mit ihrer ansteckenden Energie nicht locker gelassen hatte, bis nun endlich die Eröffnung gefeiert werden konnte.

Und wie sie selbst noch einmal schilderte, was sie alles „g‘redt und g‘redt“ hat, bis die Herren „es einfach versucht haben“ – da kam einiges von ihrem Ansporn und ihrer Energie rüber. Und jetzt sei sie „unsagbar stolz“ über den „besten Platz, den besten Bürgermeister, den besten Veranstalter“, und sie wünscht allen „eine friedliche und erfolgreiche“ „...Wiesn“, tönt es da aus dem Publikum lachend – nein: „auf eine erfolgreiche Messe“! Nach diesem Start wird ihr Wunsch mit Sicherheit in Erfüllung gehen. Elfriede Peil

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