Ausschuss lehnt Open Air auf Spielplatz

Keine Bühne auf dem Abenteuerspielplatz

Auf dem Abenteuerspielplatz am Karlsfelder See wird es keine Open-Air-Bühne geben. Der Hauptausschuss des Karlsfelder Gemeinderats hat jetzt einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion abgelehnt.

Karlsfeld – Die Sozialdemokraten hatten beantragt, zu prüfen, ob eine Bühne inmitten des Areals installiert werden könnte, und zwar auf der Fläche, auf der das inzwischen entfernte Holz-Spielschiff stand.

Im Ausschuss trug Hauptamtsleiter Francesco Cataldo das Ergebnis der Überprüfung vor – und sprach sich klar gegen eine Bühne aus. Zum einen müsse der komplette Spielplatz überplant und beleuchtet werden, zum anderen fehle es an Strom- und Wasseranschlüssen sowie an sanitären Anlagen. „Auch erscheint es uns von der Organisation sehr schwierig“, so Cataldo – wenn der Platz nach einer Abendveranstaltung wieder für die Nutzung als Spielplatz hergerichtet werden müsse.

Die CSU vertrat eindeutig die Position der Verwaltung. Beide Nutzungen, als Spielplatz und als Veranstaltungsbühne, „sind nicht vereinbar“, sagte CSU-Gemeinderätin Ursula Weber.

Cataldo verwies zudem auf eine Regelung des für den Karlsfelder See zuständigen Erholungsflächenvereins: Kommerzielle Veranstaltungen am See sind nicht erlaubt.

Beate Full (SPD) blieb bei ihrer Meinung: Die Bühne ließe sich installieren, „wenn man es wirklich will“. Auch das Argument, dass die Karlsfelder Orchester den Standort wegen der schlechten Akustik ablehnen, ließ sie nicht gelten. Die Bühne könne auch zum Beispiel von der Muckerl-Bühne oder dem Karlsfelder Jugendhaus genutzt werden.

Letztlich stimmten nur die drei SPD-Ausschussmitglieder Full, Venera Sansone und Teresa Trinkl für den Antrag.

tol

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