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Der größte Knotenpunkt in der Gemeinde: Für die Kreuzung Allacher Straße/Krenmoosstraße/Münchner Straße laufen zumindest schon die Planungen. 

Auch Tunnel-Lösung noch nicht ganz vom Tisch

Karlsfelder Kreuzungen sollen leistungsfähiger werden

Die drei großen Kreuzungen auf der Münchner Straße in Karlsfeld sollen leistungsfähiger gemacht werden. Das ist Bestandteil des offiziellen Verkehrsentwicklungsplanes der Gemeinde. Mit der Umsetzung dauert es allerdings noch etwas.

Am weitesten fortgeschritten sind die Vorbereitungen, was den Knotenpunkt Allacher Straße/Krenmoosstraße/Münchner Straße am Gesundheitszentrum betrifft. Das Fachbüro Gevas plant den Umbau bereits. Nach Möglichkeit soll an der Einmündung der Allacher Straße in die Münchner Straße ein zweiter Fußgängerüberweg geschaffen werden. An der Einmündung der Krenmoosstraße soll eine Aufstellfläche für Radfahrer entstehen, die dort an der Ampel halten müssen.

Auf der Bajuwarenstraße soll die zweite Fahrspur vor der Einmündung in die Münchner Straße verlängert werden, damit in den Grünphasen mehr Autos über die Kreuzung kommen. Die Planung liegt beim Staatlichen Bauamt. Sie verzögere sich allerdings wegen Personalengpässen in der Behörde, wie Bürgermeister Stefan Kolbe auf de Bürgerversammlung im Bürgerhaus mitteilte.

Auch auf die Neugestaltung der Kreuzung Hochstraße/Münchner Straße/Bayernwerkstraße an den Neuen Märkten müssen die Karlsfelder wohl noch eine Weile warten. Denn hier hängt alles von der Umsetzung zweier anderer Maßnahmen ab: An der B 304 soll zum einen von Dachau kommend eine Busschleuse eingerichtet werden, zum anderen ist dort eine sogenannte Zuflusssteuerung vorgesehen. Das bedeutet: Es soll nur so viele Verkehr nach Karlsfeld hereinkommen können, wie die Münchner Straße vertragen kann. Damit wird ein weiteres Ärgernis mit beseitigt: In den morgendlichen Stoßzeiten ist es wegen der Staus nahezu unmöglich, von Seitenstraßen wie der Gartenstraße in die Münchner Straße einzubiegen.

Was die Maßnahmen an der Kreuzung Hochstraße/Münchner Straße/Bayernwerkstraße betrifft, sind laut Bürgermeister Kolbe „umfangreiche Abstimmungsgespräche“ im Gange.

Seit Jahrzehnten schon träumt man in Karlsfeld von einem Entlastungstunnel unter der Münchner Straße, der die gröbsten Verkehrsprobleme beseitigen könnte. Ganz vom Tisch ist dieses Mega-Projekt nicht, der Tunnel ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 unter der Rubrik „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ zumindest verzeichnet. Wie Bürgermeister Kolbe der Versammlung mitteilte, sei aber derzeit nicht absehbar, wann das Staatliche Bauamt den Planungsauftrag vergeben kann. Thomas Leichsenring

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