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Kriegerkameradschaft braucht dringend Mitglieder

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Neuwahl bei einem gefährdeten Verein: Vereinschef Uwe Hasselhorst (Mitte, mit gestreifter Krawatte) mit seinem Vorstandsteam und Bürgermeister Stefan Kolbe (links).  Foto: kn
Neuwahl bei einem gefährdeten Verein: Vereinschef Uwe Hasselhorst (Mitte, mit gestreifter Krawatte) mit seinem Vorstandsteam und Bürgermeister Stefan Kolbe (links). Foto: kn

Karlsfeld - Uwe Hasselhorst sorgt sich um den Fortbestand der Reservisten- und Kriegerkameradschaft Karlsfeld. Überalterung und Mitgliederschwund treffen die Reservisten hart

„Auch im 61. Jahr des Bestehens konnten wir den Abwärtstrend nicht stoppen“, sagte Hasselhorst bei der Jahresversammlung im Gasthaus Zur Eiche, wo er als Vereinsvorsitender bestätigt wurde.

Er sprach in seinem Rückblick von „einem schwarzen Jahr“. Denn 2012 verstarben sechs Vereinsmitglieder. „So viele Beerdigungen hatte der Verein in einem Jahr noch nie beklagen müssen“, sagte Hasselhorst.

80 Mitglieder hat der Verein derzeit. „Das sind 80 Werbeträger“, appellierte Hasselhorst an die Anwesenden. „Wenn jeder für unseren Verein im Familien- und Freundeskreis wirbt, wird unsere Mitgliederzahl auch wieder steigen.“ Die Kameradschaft sei ein Verein mit langer Tradition und großem Engagement, der aus dem Vereinsleben in Karlsfeld nicht mehr wegzudenken sei. Hasselhorst: „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Gründungsmitgliedern, dass der Verein noch lange erhalten bleibt.“

Die Vorstandsämter wurden einstimmig besetzt. Nur für das Schriftführeramt fand sich kein Kandidat. Zweiter Vorsitzender ist Gunter Steinmüller, die Kasse bleibt bei Alfred Kegel. Reservistensprecher ist Ralf Sigulla. Als Beisitzer agieren künftig wurden Ernst Weigart, Hans Zimmer, Otto Lehretz, Günter Bunk und Josef Pielmeier. Kassenprüfer sind Helga Krabitschek und Regina Lechner.

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