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Jugendarbeiter in Karlsfeld: Alexander Pröschel. 

Alexander Pröschel unterstützt das Team der Karlsfelder Jugendarbeit

Das Team Jugendhaus ist nun wieder  komplett

Alexander Pröschel ist motiviert und kompetent. Seit einigen Monaten unterstützt er das Team Jugendhaus in Karlsfeld. Mit vielen Ideen

Karlsfeld – Seit ein paar Monaten bereichert Alexander Pröschel als neuer Mitarbeiter in der offenen Jugendarbeit das Karlsfelder Jugendhaus in der Jahnstraße. Mit seiner empathischen Art ist er sowohl bei den Jugendlichen als auch bei seinen Kollegen sehr beliebt.

Alexander Pröschel wurde am 23. Dezember 1991 in München geboren. In seiner Jugend hat er am Gymnasium ein Tutorenprogramm durchlaufen. Darin wurden durch verschiedene Aktionen wie Lesenächte oder gemeinsame Kinobesuche das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt in der Klasse gefördert. Dabei merkte Alexander Pröschel schnell, dass seine Fähigkeiten in der Arbeit mit Menschen und im sozialen Bereich im Allgemeinen gut zum Tragen kommen und er viel Freude und Sinnhaftigkeit aus diesem Arbeitsfeld ziehen kann.

Nach der Schulzeit zog der Jugendarbeiter für sein Psychologiestudium nach Berlin. Dort besuchte er die „International psychoanalytic University“. „Während des Studiums konnte ich mein Wissen über das Wesen des Menschen und dessen Funktionsweise erheblich erweitern. Dies gibt mir die Möglichkeit, soziale Interaktionen besser einzuschätzen und produktiver zu gestalten“, so Pröschel.

Erfahrung gesammelt hat er in einem Tutorenprogramm an einer Schule, einem Praktikum in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie in einem Praktikum und späterer Übernahme als Praxisassistent einer ambulanten psychotherapeutischen Praxis. Seine Hobbys sind Sport wie Fahrradfahren – Pröschel fährt immer mit dem Fahrrad zur Arbeit – Fußball und Handball sowie Politik und Technik. Seine Motivation ist das Arbeiten im Dienste der Gesellschaft, Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten und ihnen zu vermitteln, aufeinander zu achten und zu unterstützen, was gerade in der jetzigen Zeit ein wichtiges Thema ist.

In der Zusammenarbeit sind ihm vor allem zwei Dinge wichtig: zum einen, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und anderen zur Verfügung zu stellen bzw. sich helfen zu lassen, zum anderen, neue Ideen, Sichtweisen und Herangehensweisen kennenzulernen, mit den eigenen abzugleichen und danach ein differenziertes Bild zu haben. „Ich möchte den Jugendlichen helfen, zufriedene Erwachsene zu werden und einen Rahmen schaffen, in dem sich jeder Jugendliche sicher fühlt und die Erfahrung macht, dass seine Gefühle ernst genommen und ein Öffnen wertgeschätzt und respektvoll behandelt wird“, erklärt der junge Psychologe.

Für die Karlsfelder Jugendlichen hat er – sobald möglich – ein Sportangebot wie Fußball, Radtouren, Tischtennis- oder Billardturniere vor, sowie politische Bildung.  dn

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