Knapp 5,5 Hektar bebaut die Deggendorfer Entwicklungsgesellschaft am Karlsfelder Bahnhof. foto: hab

Das ist im Prinzenpark West geplant - so ungefähr

Karlsfeld - Seit Monaten wird auf dem Areal gearbeitet. Bis der Prinzenpark West am Karlsfelder Bahnhof fertig ist, wird es noch dauern. Die Eigentümerin hat schon verraten, was sie plant. Zumindest ungefähr.

Die Erl & Streicher Bau- und Projektentwicklungsgesellschaft aus Deggendorf ist Eigentümerin des Prinzenparks West. Auf dem knapp 5,5 Hektar großen Grundstück zwischen Bayernwerkstraße und Watzmannstraße will sie bauen. Sie richtet sich nach den Vorgaben des Bebauungsplans, der mehrere Nutzungen vorsieht, darunter Gastronomie, Einzelhandel und emissionsarmes Gewerbe.

Wie das konkret aussieht, will Pressesprecherin Manuela Topolski noch nicht verraten. Eine Vielzahl an Gewerbeinteressenten habe sich schon gemeldet, so Topolski. Namen wolle sie aber nicht nennen. „Unter den Interessenten finden sich verschiedenste Nutzungsarten wie Einzelhandel, Fitnesscenter, Reisebüros, Online-Schuhhändler, Bäckereien, Hotelgewerbe, Eisdiele, Cafés, Friseur und Büroflächen.“

Fest steht bislang nur, dass in einem 179 Meter langen Riegelbau entlang der Watzmannstraße Betreutes Wohnen entstehen wird. Dem hat der Gemeinderat schon mehrheitlich zugestimmt. Weitere Bauanträge der Projektentwickler liegen dem Bauamt im Rathaus noch nicht vor.

„Ein Träger für das Betreute Wohnen ist noch nicht ausgewählt, auch ist der Vertriebsstart hier noch nicht erfolgt“, so Topolski. Das Gebäude wird voraussichtlich als Erstes gebaut.

„Der Zeitplan für die Realisierung der weiteren Baufelder auf dem Areal hängt ebenfalls von den Gesprächen mit den jeweiligen Interessenten ab“, so Manuela Topolski. Wann gebaut wird und wann der Prinzenpark West fertig ist, ist völlig offen, bestätigt Projektleiter Michael Erl.

Das Grundstück wurde auf Kampfmittel und Altlasten untersucht. Dazu wurden Bäume und Sträucher entfernt, laut Bauamt ein übliches Vorgehen. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Bomben oder andere Sprengmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich befinden „Bislang wurde nicht Nennenswertes gefunden“, erklärt Topolski.

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