Sanierung wird fortgesetzt

Schweres Gerät am Karlsfelder See

Schweres Gerät am Karlsfelder See: Die Sanierungsarbeiten dort werden fortgesetzt. Und so mancher wundert sich.

Karlsfeld – Seit 2013 wird am Karlsfelder See immer wieder mal gearbeitet. Der Erholungsflächenverein nimmt eine Sanierung vor, die in Absprache mit dem Bund Naturschutz, Umweltreferentin Mechthild Hofner und Gemeinde stattfindet. Die Sanierung gilt als „naturnah und behutsam“, dennoch kommt mitunter schweres Gerät zum Einsatz. Und das sorgt immer wieder für Verwunderung bei Spaziergängern.

Auch jetzt brummen die Bagger am See, nutzen sogar eine Art Baustraße. „Das alles schaut wüst aus“, sagt der Geschäftsführer des Erholungsflächenvereins, Jens Besenthal.

Doch die Maßnahmen sind allein aus Sicherheitsgründen unausweichlich. Am Westufer wurden freigespülte Betonteile entfernt, im nördlichen Bereich hat das Wasser im Laufe der Jahre Spundwände freigelegt. Diese Wände werden nicht entfernt, sondern mit Steinen und einer dicken Erdschicht überdeckt. Diese Bereiche werden dann neu bepflanzt.

Ebenfalls im nördlichen Bereich sind die Uferstreifen weitgehend zugewachsen und unterspült. Um das Ufer abzusichern, werden die Pflanzen größtenteils entnommen, der Uferstreifen wird mit Kieskeilen gesichert.

Mitten durch die Liegewiese auf der Westseite führt eine Feuerwehrzufahrt, um die Wasserentnahme zu ermöglichen. Diese Zufahrt wird nicht mehr benötigt und deshalb zurückgebaut.

Im Jahr 2017 will der Erholungsflächenverein die Ufersanierung abschließen. Anschließend werden Bänke, Schilder und Abfallbehälter erneuert und ausgetauscht. Zum Abschluss steht die Sanierung der WC-Anlagen im Sanierungsprogramm.

Für den Karlsfelder See ist nicht die Gemeinde, sondern der Erholungsflächenverein München zuständig. Der See ist eines von 32 überörtlichen Naherholungsgebieten, die der Verein betreut.  tol

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