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Preisen das Siedlerfest an: Christa Berger-Stögbauer, Jürgen Kirner von der Couplet AG und die Festwirts-Familie Manuela, Peter und Julia Brandl (v.l.) 

Volksfest am Karlsfelder See

Das Siedlerfest geht in die Vollen

Schlicht und ergreifend „Siedlerfest“ – so heißt das Fest am Karlsfelder See nun offiziell wieder. Seit 61 Jahren veranstaltet die Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord das Volksfest im Juli. Und preist es an: Es gibt wieder Musik, Billantfeuerwerk – und ein besonderes Schmankerl.

von Nathalie Neuendorf

Karlsfeld – Seit 61 Jahren freuen sich nicht nur die Karlsfelder jährlich auf den Juli. Denn dann findet das weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannte „Siedlerfest“ statt, heuer vom 6. bis 15. Juli. Bis vergangenes Jahr hieß das Fest am Karlsfelder Badesee „Siedler- und Seefest“. Aufgrund vieler Anregungen wurde es aber wieder in „Siedlerfest“ umbenannt. So hieß das Familien-Volksfest der Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord nämlich auch schon in früheren Jahren. Das erklärten Christa Berger-Stögbauer, Festreferentin der Siedlergemeinschaft, und Gerhard Proske, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord, gestern bei einer Pressekonferenz in den Räumen einer Marketingagentur: Weimer & Paulus in Dachau kümmert sich um Internetauftritt und Außendarstellung des Siedlerfestes.

2018 zum zweiten Mal dabei ist die Festwirtsfamilie Brandl mit ihrem „Brandl’s Paulaner Festzelt“, das 3100 Plätze hat. Weil die Nordsiedler frischen Wind in ihr Fest bringen wollten, löste Peter Brandl im vergangenen Jahr Burkhart Greiner als Festwirt ab. Essenstechnisch bleibt es bei den Brandls zünftig – vor allem habe sich auch am Preis im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert, betont Peter Brandl: „Wir haben in keinem der Bereiche die Preise auch nur um einen Cent erhöht“, erklärt der Wirt. Auf der großen Paulaner-Speisekarte lassen sich das halbe Hendl für 8,40 Euro oder die Mass Bier für 7,80 Euro finden.

Bereits einen Tag vor dem Beginn, am Donnerstag, 5. Juli, präsentiert die Siedlergemeinschaft ein Schmankerl: Die Volkssängerrevue Brettl-Spitzen, unter anderem mit der Couplet AG, tritt ab 20 Uhr im Festzelt auf. „Nirgendwo in Bayern gibt es die Brettl-Spitzen so günstig zu sehen wie in Karlsfeld“, sagt Christa Berger-Stögbauer. Die Karten kosten 20 Euro.   

Zum offiziellen Beginn lädt der Festwirt ein: Ab 17 Uhr gibt es die Mass Bier für nur 5,90 Euro. Zu den weiteren Attraktionen gehören die Fahrgeschäfte, darunter ein Kettenkarussell sowie das Hupferl „Swing Time“ der Familie Fuchs. Wer einen Adrenalinstoß braucht, für den dürfte der Neuzugang „Cyber Space“ die richtige Anlaufstelle sein: Das Riesenpendel befördert seine Fahrgäste in der Gondel 46 Meter in die Höhe.

Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, alle WM-Spiele mit deutscher Beteiligung auf einer großen Leinwand sowie zwei Fernsehern zu verfolgen. Musik gibt es unter anderem von „Ois Easy“ und der „Högl Fun Band“. „Wir haben alle namhaften Oktoberfestbands für Karlsfeld gewinnen können“, berichtet Peter Brandl stolz.

Beim Brillantfeuerwerk am Freitag, 13. Juli, erwarte die rund 40 000 Besucher noch etwas Besonderes, aber mehr verrät Christa Berger-Stögbauer nicht. „Denn: Wer nicht hingeht, ist selber schuld.“

Das gilt natürlich für das ganze Siedlerfest: „Seit Familie Brandl dabei ist, ist das Fest moderner geworden“, sagt Kurt Prenntzell, der seit 1970 im Festausschuss der Siedlergemeinschaft ist. Er kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Unser früherer Festwirt hat leider mit einem Sparprogramm gearbeitet.“

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