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Der Siedlerfest-Bär Karl blieb 2020 ohne Auftritt. Zum ersten Mal seit 64 Jahren fand das Fest nicht statt. Foto: kn

Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord gibt sich optimistisch

Siedlerfest: Die Planung für 2021 läuft

Die Siedlergemeinschaft Karlsfeld ist optimistisch. Die Vorbereitungen für das 64. Siedlerfest laufen - trotz aller Vorsicht wegen Corona

Karlsfeld – Vom 2. bis 11. Juli 2021 findet das Karlsfelder Siedlerfest statt. Besser: Es soll stattfinden. Inmitten der zweiten Corona-Hochphase sind Prognosen mit Vorsicht zu betrachten. Ob Karlsfeld im Juli nach Lust und Laune wird feiern können, ist offen. Bei der Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord, die das Fest veranstaltet, gibt man sich optimistisch: Die Vorbereitungen auf die 64. Auflage des Fests laufen jedenfalls.

„Wir versenden noch vor Weihnachten die Verträge für das nächste Siedlerfest“, sagt Festreferentin Christa Berger-Stögbauer. Im Frühjahr wird entschieden. Berger-Stögbauer: „Wir haben als Deadline den 30. April gesetzt.“

Im Coronajahr 2020 war eine Durchführung undenkbar. Am 17. April teilte die Siedlergemeinschaft mit, dass das Siedlerfest nicht stattfinden wird – zum ersten Mal in 64 Jahren. Für Christa Berger-Stögbauer und ihr Team war eine Absage unausweichlich. Die enorme Verantwortung wollte und konnte der Verein nicht übernehmen. „Das ist ja nicht auszudenken, was dahätte passieren können beim Altennachmittag mit den vielen Senioren“, sagt Christa Berger-Stögbauer.

Die Siedlergemeinschaft hat wegen der aktuellen Coronalage auch die jährlich anberaumte Sitzung der Karlsfelder Vereinsvorstände abgesagt. „Ich habe alle Vereinsvorstände informiert“, teilt Berger-Stögbauer mit. „Die Rundmail hat auch den Vorteil, dass uns dadurch Änderungen in den Vorstandschaften gemeldet werden.“

Die Siedlergemeinschaft werde versuchen, alle voraussichtlichen Termine der Karlsfelder Vereine für 2021 zu sammeln und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen. „Außerdem hoffen wir als einen der ersten Termine 2021 die Aktion ,Sauberes Karlsfeld’ durchführen zu können“, sagt Berger-Stögbauer.  dn

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