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Sozialreferentin möchte E-Fahrrad-Service anbieten

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Karlsfeld - Die Karlsfelder Sozialreferentin Anita Neuhaus (SPD) hat beantragt, dass die Gemeinde E-Räder an ältere oder körperlich eingeschränkte Bürger verleiht. Eine Idee, für die momentan kein Geld da ist.

Die Gemeinde Weichs hat eines, die Indersdorfer zwei und die Haimhauser sogar drei. Und selbst die Mitarbeiter des Landratsamtes sind seit Sommer gelegentlich mit einem Elektrofahrrad unterwegs. Nun hat die Sozialreferentin Anita Neuhaus (SPD) vorgeschlagen, in Karlsfeld nachzuziehen. „Um die Mobilität etlicher Bürger zu fördern, wäre ein ausleihbares E-Fahrrad eine große Hilfe“, schreibt sie in ihrem Antrag. Denn viele Senioren könnten sich die Elektro-Räder nicht leisten - oder wollen es nicht, wenn sie damit nur gelegentlich unterwegs sind. Nicht nur für die 4000 Senioren in der Gemeinde, sondern auch für körperlich eingeschränkte Karlsfelder wäre es eine große Hilfe, wenn sie sich im Rathaus Elektro-Räder ausleihen könnten, glaubt Neuhaus.

„Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut“, betonte Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU). Allerdings komme sie zu einer schlechten Zeit. Denn ein Elektrofahrrad kostet rund 2000 Euro. Außerdem könne im Rathaus niemand dafür abgestellt werden, sich um den Verleih zu kümmern. „Das können wir derzeit nicht leisten.“

Kolbe schlug eine Alternative vor, um die Idee nicht komplett aufgeben zu müssen. Die Gemeinde könnte sich mit den beiden Fahrradhändlern in Karlsfeld in Verbindung setzen, um anzufragen, ob sie den Gemeindebürgern dieses Angebot machen wollen. Auch wenn sich die Gemeinde finanziell nicht beteiligen werde, würde es schließlich Werbung für die Händler bedeuten. (kwo)

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