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Tanz, Reden und Segen für die neue Karlsfelder Grundschule

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Schwungvoll: Bewegung in die Einweihungsfeier für die neue Grundschule an der Krenmoosstraße in Karlsfeld brachte die Arbeitsgemeinschaft Volkstanz unter Anleitung der Knödldrahra.
Schwungvoll: Bewegung in die Einweihungsfeier für die neue Grundschule an der Krenmoosstraße in Karlsfeld brachte die Arbeitsgemeinschaft Volkstanz unter Anleitung der Knödldrahra. © Foto: Sponder

2014 beschloss Karlsfelds Gemeinderat das, wie Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) sagte, „größte Projekt der Gemeinde“, den Neubau der Grundschule an der Krenmoosstraße. Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2021/2022 ging die neue Schule in Betrieb. Am vergangenen Freitag fand die Einweihungsfeier statt.

Karlsfeld ‒ „An die 650 Schüler, davon bis zu 200 Kinder in acht Ganztagesklassen und 50 mit Mittagsbetreuung, können in Zukunft unter den neuen Dächern in einem lichtdurchfluteten Schulgebäude mit modernster Technik viele schöne Schuljahre erleben“, sagte Kolbe. Rund 41 Millionen Euro habe das Projekt die Gemeinde gekostet. Der Freistaat bezuschusste das Bauvorhaben mit 15,3 Millionen Euro, denn Bildung ist, wie Landtagsabgeordnetem Bernhard Seidenath (CSU) in seinem Grußwort betonte, „unser wichtigster Rohstoff“.

Schulleiterin Barbara Sparr berichtete freudig von der fruchtbaren Kooperation mit dem Kreisjugendring (KJR) Dachau beim Aufbau zweier gebundener Ganztageszüge an der neuen Schule. Daneben gebe es auch noch eine Mittagsbetreuung für 30 Kinder. Nach sechs Wochen Schulbetrieb stellte sie fest: „Wir sind rundherum alle sehr glücklich.“ Die letzten Außenarbeiten sollen laut Bürgermeister bis Ende November abgeschlossen sein.

„Ein bisschen bunt muss eine Schule sein“, meinte Landrat Stefan Löwl (CSU) und übergab Schulleiterin Sparr zwei bunte Clowns-Gemälde. Für den Elternbeirat bedankte sich Ragna Otto bei allen Beteiligten. Die Kinder der Arbeitsgemeinschaft Musik an der Grundschule unter Leitung von Martina Schleifer sangen unter anderem „hier ist die Welt, wie sie uns gefällt“ und „es ist so schön, hier zur Schule zu gehen“. Weitere Einlagen bot die Arbeitsgemeinschaft Volkstanzen, die von den „Knödldrahra“ trainiert wurden. Kolbe bedankte sich bei den Trainerinnen Gertraud Himmler und Irena Büchner sowie Martina Schleifer von der Musik-AG mit je einen Blumenstrauß und bei jedem Kind mit einem kleinen Geschenk.

Den ökumenischen Segen spendeten der katholische Pfarrer Bernhard Rümmler und sein evangelischer Kollege Roman Breitwieser. Letzterer, selbst Religionslehrer an der Grundschule, hielt die Predigt. Bernhard Rümmler hatte Weihwasser mitgebracht, das er ausgiebig verteilte. Nach der Feier gab es ein gemütliches Beisammensein. Reinhard-Dietmar Sponder

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