Thema Grünzug nun offiziell beendet

Karlsfeld - Die Bürger haben vor einem Monat entschieden, der Bauausschuss hat vor einer Woche beraten - es war keine lange Diskussion mehr nötig, als im Karlsfelder Gemeinderat der Flächennutzungsplan für das Gebiet am Rande des Grünzugs auf der Tagesordnung stand.

Nach dem verlorenen Bürgerbegehren im Dezember musste die Gemeinde ihre Pläne für das Gewerbegebiet am Tiefen Graben aufgeben. Konsequenterweise muss die derzeit als Gewerbe- und Mischgebiet mit Grünflächen ausgewiesene Fläche in den Plänen farblich geändert werden. Sie soll als landwirtschaftliche Fläche mit begleitenden Grünflächen ausgewiesen werden, so der Beschlussvorschlag aus dem Bauausschuss.

Betroffen ist das Gebiet östlich der Bajuwaren- und südlich der Schleißheimer Straße. Östlich des Tiefen Grabens und südlich des Schleißheimer Kanals sind 20 Meter breite Grünstreifen geplant. „Die Flächen bleiben in dem Zustand, in dem sie jetzt sind“, sagte Bauamtsleiter Thomas Schlichenmaier. Die Gemeinderäte stimmten geschlossen zu.

Einstimmig fiel auch die Entscheidung aus, den Arrondierungsantrag zurückzuziehen, den die Gemeinde damals gestellt hatte. Es gebe nun keinen Grund mehr, die kleine Teilfläche aus dem Plan herauszunehmen, argumentierte Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU). „Es ist in diesem Gebiet keine Veränderung gewünscht.“ Auch Günter Meikis bezeichnete die Rücknahme des Antrags als „logische Konsequenz“.

„Die Änderung des Flächennutzungsplans ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft Karlsfelds“, betonte Bündnis-Chefin Mechthild Hofner zum Schluss. „Es geht um ein grünes Kapital, das wir für die Gemeinde sicherstellen.“ (kwo)

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