Birgit Piroué
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Will das Präsidium des TSV Eintracht verlassen: Birgit Piroué. 

Vorstand bleibt jedoch zunächst im Amt

TSV-Vizepräsidentin kandidiert nicht mehr- Birgit Piroué kündigt Rückzug an

  • vonThomas Leichsenring
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Birgit Piroué hat ihren Rückzug aus dem Präsidium des TSV Eintracht Karlsfeld angekündigt. Die Vizepräsidentin will sich auf ihre Aufgaben als Gemeinderätin und Karlsfelder Sportreferentin konzentrieren.

Karlsfeld – Bis auf Weiteres bleibt Piroué allerdings im Amt. Und dies gilt für den kompletten Vorstand des größten Landkreis-Vereins. Wie berichtet, ist die für den morgigen Dienstag anberaumte Jahresversammlung mit Vorstandswahlen coronabedingt abgesagt worden. Das am 28. März in Kraft getretene Covid-19-Abmilderungsgesetz erlaubt es, die in einer Vereinssatzung vorgeschriebene Neuwahl zu verschieben. Die Vereine sind also nicht mehr gezwungen, Neuwahlen durchzuführen. Die Vorstandsmitglieder bleiben im Amt.

Gewählt wird bei der Eintracht, wenn es die Corona-Lage wieder zulässt. Präsident Rüdiger Meyer hat seine erneute Kandidatur bereits angekündigt, ebenso Vizepräsident Adrian Koppisch.

Für die Nachfolge von Birgit Piroué gebe es bereits zwei Kandidatinnen, teilt Meyer mit: Brigitte Elias-Bertran und Brigitte van Dyck. Elias-Betram ist seit vielen Jahren im Verein engagiert, zuletzt leitete sie 22 Jahre lang die Handballabteilung. Brigitte van Dyck ist seit zwei Jahren als Beisitzerin für Veranstaltungen im Verein ehrenamtlich tätig.

Er begrüße es, so Meyer, wenn beide Frauen ins Präsidium gewählt würden. „Dann könnten wir die Aufgaben auf mehr Schultern verteilen.“

Birgit Piroué begründet ihre Entscheidung, bei der nächsten Wahl nicht mehr zu kandidieren, im Eintracht-Kurier sehr ausführlich. „Die kommenden Jahre werden aufgrund der finanziellen Situation von Städten und Gemeinden auch für den Sport nicht einfach“, so die Vizepräsidentin, hier gebe es auch in Karlsfeld „viel zu tun“. Die coronabedingten Herausforderungen „werden uns noch lange begleiten und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, wenn wir den Sport in Karlsfeld erhalten wollen“.

Piroué versichert, den Verein weiterhin nach Kräften zu unterstützen. Für die Mitglieder sei sie „jederzeit ansprechbar“.

Nach dem kompletten Lockdown und dem folgenden Stillstand konnte auch der TSV Eintracht Karlsfeld im Laufe der vergangenen Monate seinen Sportbetrieb wieder langsam hochfahren. Aktuell aber verschärft sich die Corona-Lage zusehends. Präsident Rüdiger Meyer appelliert an die TSV-Mitglieder, das Hygienekonzept des Vereins strikt zu befolgen. Nur so lasse sich der Weg zu einem „einigermaßen normalen Sportbetrieb“ beschreiten. Das Konzept wird ständig aktualisiert. Es ist auf der Homepage des Vereins einsehbar.

THOMAS LEICHSENRING

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