SPD verärgert über frühen CSU-Wahlkampf

Karlsfeld - Die Karlsfelder Sozialdemokraten sehen im Zeitpunkt des Plakatierungsstarts der Christsozialen einen klaren Rechtsverstoß.

Karlsfeld – Die Wahl zum Europaparlament am 7. Juni rückt immer näher, und in den Gemeinden im Landkreis Dachau tauchen die ersten Wahlplakate auf. Die Karlsfelder CSU war dabei diesmal mit der Werbung besonders schnell: Bereits seit Dienstag, 21. April, säumen die Plakate der Christsozialen die Straßen. Damit sei die CSU fünf Tage zu früh dran gewesen, meint Max Eckardt, Ortsvereinsvorsitzender der Karlsfelder SPD. Er sieht in dem frühen Wahlkampfstart der Konkurrenz einen klaren Rechtsverstoß.

Die SPD verweist auf Paragraf zwei der gemeindlichen Plakatierverordnung. Darin heißt es, dass die Parteien frühestens sechs Wochen vor einer Wahl ihre Plakate aushängen dürfen.

Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) zeigt sich indes von den Vorwürfen der Sozialdemokraten überrascht. „Bisher hat sich noch niemand von der SPD mit mir in Verbindung gesetzt“, so Kolbe. Auch wisse man im Rathaus nicht, wann die Plakate aufgehängt wurden, da dafür der Ortsverband zuständig sei. In jedem Fall werde man der Sache nachgehen. (mar)

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