Kleiner Ersatz für den Karlsfelder Eiffelturm: Das 30 Meter hohe Provisorium zweier Mobilfunkanbieter. foto: hab

Westlich der Bahn sollten 550 Wohneinheiten errichtet werden

Karlsfeld - Die Abrissarbeiten am Karlsfelder Eiffelturm, dem „Wahrzeichen“ des Ortsteils westlich der Bahn, sind so gut wie abgeschlossen.

Am Dienstag, 1. September, wird die Dr.-Johann-Heitzer-Straße letztmalig für etwa 24 Stunden komplett gesperrt. Dann erfolgt die Fertigstellung der Straßendecke. Sie ist der Schlusspunkt rund um die Maßnahmen zur Demontage des Richtfunkmastes in der Dr.-Johann-Heitzer-Straße. 27 Jahre lang prägte das 95 Meter hohe und 150 Tonnen schwere Stahlgerüst das Gebiet westlich der Bahnlinie.

Die Eon Netz GmbH München hat das Auslaufen der Verträge mit den Mobilfunkanbietern zum Anlass genommen, den alten Richtfunkmast vom Netz zu nehmen. Die JK Wohnbau GmbH München, Bauträger und Investor im Neubaugebiet westlich der Bahnlinie („Prinzenpark“), hatte den Abbau des Senders zur Bedingung für eine Investitionszusage gemacht. Unter dem Motto „nido, natürlich in Karlsfeld wohnen“ plant das Unternehmen, im Ortsteil westlich der Bahn, in unmittelbarere Nähe des S-Bahnhofs Karlsfeld, 150 Häuser und 400 Wohnungen in den nächsten Jahren zu errichten.

Ziel ist nach Auskunft des Bauträgers die Schaffung eines ganzheitlichen ökologischen Konzepts, dem die Grundidee eines ökologischen Dorfes zugrunde liegt.

Das Landkreiswetter

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare