Wollen die Karlsfelder eine Städtepartnerschaft?

Karlsfeld - Wollen die Karlsfelder Bürger eine Städtepartnerschaft? Das versucht die Gemeinde mit Hilfe eines Fragebogens heraus zu bekommen.

"In einer Zeit, in der zunehmend internationale Verbindungen entstehen, hat sich der Gemeinderat entschlossen, den europäischen Gedanken durch eine Gemeindepartnerschaft intensiver als bisher zu pflegen“, schickt Rathaus-Chef Stefan Kolbe den relativ detaillierten Fragen voraus.

„Was halten Sie grundsätzlich von der Idee einer Gemeindepartnerschaft mit einer Gemeinde im europäischen Raum?“, lautet die Eingangsfrage. Welche Aspekte sind wichtig? Auch das wollen Kolbe und der Gemeinderat Karlsfeld wissen und fragen nach der Bedeutung von Kultur, Sport, Jugendaustausch sowie Sprache und Verständigung bei einer Städtepartnerschaft. Ist bei einer potenziellen Partnergemeinde ein konkreter Bezug zu Karlsfeld wichtig? Auch das soll in Erfahrung gebracht werden. Weitere Frage: Welche Vorteile erhoffen Sie für sich von einer Gemeindepartnerschaft?

Wie groß das Interesse der Karlsfelder ist, eine Städtepartnerschaft aktiv mit Leben zu erfüllen, das soll mit der Frage herausgefunden werden, ob Mann/Frau bereit ist, in einem Bürgerkomitee „Gemeindepartnerschaft mitzuwirken, oder ob Bereitschaft besteht, sich anderweitig zu beteiligen, zum Beispiel im Verein oder als Gastfamilie.

„Für eine lebendige Partnerschaft ist aus Sicht des Gemeinderates wichtig, dass sie von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen und aktiv gelebt wird“, meint Bürgermeister Stefan Kolbe. Der Fragebogen ist im Mitteilungsblatt erschienen und auch im Rathaus erhältlich. Dort kann er (ausgefüllt) bei Gisela Lazar (Zimmer 102) abgegeben werden. (ek)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare