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Stimmung mit „Nachtstark“: Am Montag standen die Burschen-, Madl- und Landjugendvereine im Mittelpunkt. 

Karlsfelder Siedlerfest läuft

Erwartungen sogar übertroffen

Die Erwartungen werden bisher nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen beim 61. Siedlerfest in Karlsfeld. Das neue Konzept scheint den erhofften Erfolg zu haben.

Karlsfeld – Die 61. Auflage des Karlsfelder Siedlerfestes ist mit einem erfolgreichen Auftaktwochenende gestartet: Bereits am Freitagabend strömten bei bestem Volksfestwetter zahlreiche Besucher aufs Festgelände und feierten mit dem neuen Festwirt Peter Brandl bei der „Bier-Probe“ dessen Einstand oder testeten ausgiebig die rund 45 Fahrgeschäfte und Schausteller. Richtig voll wurde es dann auch laut Veranstalter am Samstag. Bereits beim Festumzug am Nachmittag säumten rund 2000 Zuschauer die Straßen entlang des Umzugs ins Festzelt am Karlsfelder See und bestaunten die zahlreichen geschmückten Kutschen, alte Traktoren, Fahnen und Blaskapellen verschiedenster Vereine und Institutionen aus Karlsfeld und der Region.

Beim anschließenden Anstich reichte Karlsfelds Bürgermeister Stefan Kolbe in diesem Jahr ein einziger beherzter und rekordverdächtiger Schlag sowie ein sanfter Sicherheitsklopfer hinterher, um das 61. Karlsfelder Siedlerfest offiziell zu eröffnen. Am Abend feierten die Besucher dann ausgelassen und friedlich mit der Kult-Band Ois Easy.

Das Treffen der Burschen-, Madl- und Landjugendvereine war am Montag reine Männersache. Drei Burschenvereine wetteiferten um die vom Wirt ausgelobte Präme der meisten anwesenden Mitglieder. Die Karlsfelder Burschen konnten ihre Brotzeitkasse füllen und hatten trotz des zaghaften Besuchs Spaß mit Kollegen aus dem Landkreis und der Band „Nachtstark“.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Start“, erklärt Festreferentin Christa Berger-Stögbauer von der Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord. „Man merkt, dass viele Besucher neugierig waren auf den neuen Festwirt und das neue Konzept, und wir freuen uns natürlich, dass es so gut angenommen wird.“

Auch Festwirt Peter Brandl zieht eine positive Bilanz der ersten drei Tage: „Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir sind sehr zufrieden und glauben, die richtigen Akzente gesetzt zu haben.“

Heute ist Familientag mit ermäßigten Preisen, am Donnerstag findet ein Abend der Vereine statt. Am Freitag wird das traditionelle Brillant-Feuerwerk am See abgeschossen. Für Samstag, 15. Juli, sind das vom Burschenverein durchgeführte Fischerstechen auf dem Karlsfelder See und die Fundsachenversteigerung des Flughafens München vorgesehen (siehe Kasten).  dn

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