E.ON-Studie

Die Karlsfelder sind Stromsparmeister

Karlsfeld - Die Gemeinde Karlsfeld verbraucht im Landkreis Dachau am wenigsten Energie. Das hat der aktuelle E.ON-Energie-Vergleich 2016 ergeben, der die Stromverbräuche von Privathaushalten in einzelnen Gemeinden untersucht hat.

Ein Haushalt in Karlsfeld verbraucht durchschnittlich 2496 Kilowattstunden Strom pro Jahr (kWh), direkt gefolgt von Petershausen (2680 kWh). Die höchsten, durchschnittlichen Energieverbräuche im Landkreis weisen die Gemeinden Pfaffenhofen an der Glonn mit 3294 kWh und Bergkirchen mit 3296 kWh auf. Die Differenz von 800 kWh entspricht in etwa dem Jahresverbrauch einer Einraumwohnung oder mehrerer großer Elektrogeräte.

„Unser Energievergleich zeigt, wie unterschiedlich regionale Stromverbräuche ausfallen können“, erklärt Uwe Kolks, Geschäftsführer der E.ON-Energie Deutschland.

Wer herausfinden möchte, ob er im Durchschnitt seines Landkreises liegt oder sogar zu den Energiesparern der Region zählt, kann seinen eigenen Energieverbrauch beispielsweise über den persönlichen Bereich auf der Website oder über den so genannten Smart-Check (https://smartcheck.eon.de) ermitteln. Die Web-App ermöglicht sogar einen direkten Verbrauchsvergleich mit Haushalten ähnlicher Größe.

Dass Haushalte in Karlsfeld oder in Petershausen energiesparender leben als in anderen Gemeinden, kann an mehreren Faktoren liegen. Denn in Gemeinden mit durchschnittlich kleineren Haushalten und einer höheren Dichte an Mietwohnungen fällt auch der Verbrauch in der Regel niedriger aus. In ländlicheren Regionen hingegen sind die Wohnungen oft entsprechend größer – und der Energieverbrauch demnach auch höher.

Dem Energievergleich liegen die Verbrauchswerte der bundesweit rund sechs Millionen E.ON-Kunden zugrunde. Für die Studie wurden ausschließlich die Verbräuche von Privatkunden herangezogen. Gewerbe- und Industriekunden wurden nicht berücksichtigt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwierigkeiten bei Niederrother Baugebiet
Im neuen Baugebiet Eichenweg in Niederroth sollen Wohnungen für rund 100 Leute entstehen. Eigentlich ist die Planung längst fertig – doch es gibt weiterhin Probleme mit …
Schwierigkeiten bei Niederrother Baugebiet
Kopfprämie ausgesetzt
Mit verschiedenen Maßnahmen wollen die Helios Amper-Kliniken AG die Zufriedenheit der Patienten erhöhen. Mitarbeiter, die neue Pflegekräfte anwerben, sollen …
Kopfprämie ausgesetzt
Wohnhaus abermals abgelehnt
Die 11. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts hat entschieden: Es wird kein neues Wohnhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Wachturm der KZ-Gedenkstätte …
Wohnhaus abermals abgelehnt
Die App „Dahoam in Dachau“
Seit September ist die App „Dahoam in Dachau“ auf dem Markt. Verantwortlich dafür ist Kirsten Hermes (38), die in Dachau den Schmuck- und Uhrenladen Non Plus Ultra …
Die App „Dahoam in Dachau“

Kommentare