Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Durchschnitten das rote Band: Christoph Kagerer (4.v.r.) Bürgermeister Simon Landmann (3.v.r.) , Stefan Löwl (2.v.r.) ., Norbert Raible (r.) und Mitglieder der Geschäftsführung. Im Kart sitzt Chantal, Tochter der Raibles. Foto: ink

Kart-Palast erweitert

Perfektes Entspannungspaket für Familien

Bergkirchen - Dieser Termin war einer der vergnüglichen Sorte für Landrat Stefan Löwl und Bergkirchens Bürgermeister Simon Landmann. Der erweiterte Kart-Palast wurde mit vielen Gästen eingeweiht. Eine Bereicherung für die Gemeinde ist der Vergnügungspark allemal.

„Die Schweizer haben den Sankt-Gotthard-Tunnel, und Bergkirchen darf sich mit einer anderen Attraktion rühmen – dem weltgrößten Indoor-Elektro-Kartcenter.“ Diesen Vergleich zog voller Stolz Bürgermeister Simon Landmann in seinem Grußwort anlässlich der Eröffnungsfeier des erweiterten Kart Palast Funparks im Gada-Gewerbegebiet. In zwei Hallen, auf drei Bahnen und vier Ebenen sind nun die schnellen Elektrokarts unterwegs.

Nach dem Durchschneiden des roten Bandes hatte der Gemeindechef zusammen mit Landrat Stefan Löwl und Vertretern der Geschäftsleitung das Vergnügen, die ersten Runden in den schnittigen Karts zu drehen. 90 Fahrzeuge und 12 spezielle Autos für Kinder stehen den Besuchern zur Verfügung, wie Geschäftsführer Robert Raible erläuterte, als er die zahlreichen Ehrengäste begrüßte: aus der Wirtschaft und Politik, aus den benachbarten Gada-Betrieben und auch die Mitarbeiter waren dabei aus dem Bergkirchner Rathaus sowie die Gemeinderäte, die mitgearbeitet haben, damit die Planung so reibungslos verlief. Und das in kürzester Zeit.

Strom wird auf dem Dach erzeugt, und Fernwärmeanschluss ist in Gada obligatorisch. Auf mehr als 11 000 Quadratmetern Gesamtfläche mit sechs Bowlingbahnen, Adventureminigolfpark und einem Eventstadel auf zwei Ebenen sei „ein bisher nicht vergleichbares Freizeitkonzept“ geschaffen worden, so Christoph Kagerer von der Geschäftsleitung des Gada-Investors, Isar Kies. Er bedankte sich für „die vertrauensvolle Kooperation“ mit der Gemeinde Bergkirchen.

Landmann erinnerte daran, dass 2010 die ersten Gespräche im Rathaus stattgefunden hätten, 2011 die Eröffnung der ersten Anlage folgte, im Jahre 2013 die Erweiterung anstand, vor zehn Monaten der Spatenstich für den Erweiterungsbau gefeiert wurde und nun die Eröffnung. „Hut ab für die kurze Phase der Planung“, meinte dazu anerkennend Landrat Stefan Löwl in Anbetracht der sonst oft üblichen langwierigen Verfahren. Er freute sich über das Lob für seine Mitarbeiter, die eng mit der Bergkirchner Verwaltung zusammengearbeitet hatten.

Da in Bergkirchen immer der kirchliche Segen dazu gehört, trat Pfarrer Albert Hack auch hier in Aktion und wie gewohnt sehr lebensnah. So fand er eine Bibelstelle, die sich sogar für einen Fun Park eigne, wie er meinte, etwa so: „Leute, Ihr könnt nicht immer arbeiten. Wir brauchen Zeit, um Kraft zu tanken“. Sein Fazit: „Hier ist das perfekte Entspannungspaket für die ganze Familie entstanden“. 

Ingrid Koch

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