Keine Lust auf Watschnbaum: Seehofer spricht über möglichen Rücktritt

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Iris Hille-Lüke hofft, „dass es so positiv _weitergeht“.   

Alle Kinder bekommen in Bergkirchen einen Betreuungsplatz 

Gute Nachrichten gibt es aus den gemeindlichen Kinderbetreuungseinrichtungen in Bergkirchen: „Wir haben es auch heuer geschafft, alle Kinder, die für September angemeldet sind, unterzubringen“, berichtet Iris Hille-Lüke. Bei ihr als Gesamtleiterin laufen alle Fäden zusammen.

Bergkirchen – Ab September werden im Eulenhort rund 100 Kinder betreut. Im Bergkirchner Regenbogen-Kinderhaus sind es 115 Kinder und im Kinderhaus an der Maisach in Günding 83 Mädchen und Buben.

Mit insgesamt vier Neueinstellungen sei auch ausreichend Personal vorhanden. „Wir freuen uns sehr, dass sich immer wieder Personal für uns entscheidet, die Zeiten sind nicht leicht. Der Fachkräftemangel ist auch bei uns angekommen, und jedes Beschäftigungsverbot (etwa bedingt durch Schwangerschaft) kann schnell zum Problem werden“, so Hille-Lüke. Die Mitarbeiter sind sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit beschäftigt. Ab September sind insgesamt 45 Pädagogen in den Häusern tätig.

Weil die Kinderhäuser inzwischen eng miteinander zusammenarbeiten, seien die Teams zu „einem Team zusammengewachsen“. Dazu beigetragen hätten unter anderem gemeinsame Veranstaltungen, wie ein Gesundheitstag oder der Betriebsausflug.

Auch konzeptionell näherten sich die Häuser an. Die Teams arbeiteten dazu das auf das eigene Haus zugeschnittene Konzept um. Inklusion gehört dazu.

Zufrieden zieht Iris Hülle-Lüke Bilanz: „Wir fühlen uns nun gut aufgestellt für das neue Kinderhausjahr und hoffen, dass es für uns weiterhin so positiv weitergeht.“

Die Gemeinde tut dafür alles, muss sich aber auf weiter steigende Personal- und Sachkosten einrichten. Denn seit 2015 hat sich das Defizit in den Betreuungseinrichtungen um rund 31 Prozent erhöht. Der Aufwand ist durch die Beiträge der Eltern und die Kindbezogenen-Fördergelder des Bundes und des Landes nur zu 60 Prozent gedeckt. Von „einem ernstzunehmenden Handlungsbedarf“ für das Kindergartenjahr 2018/19 ist im Haushaltsplan die Rede, aufgrund der vielfältigen Investitionen und der sich kontinuierlich erhöhenden Kosten, unter anderem durch Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst. Das Defizit seit 2015 hat sich um rund 31 Prozent erhöht.  

Für 2018 sind die Einnahmen mit rund 2 Millionen Euro angesetzt, die Ausgaben mit 3,8, so dass man von einem das Defizit in Höhe von 1,8 Millionen Euro ausgeht. In der Planung befindet sich ein Anbau am Gündinger „Kinderhaus an der Maisach“. Entstehen soll dort ein eigener Bereich mit separatem Eingang für Krippenkinder. „Im Herbst kann mit dem Bau begonnen werden“, so kündigte Bürgermeister Simon Landmann bereits an. Im Haushalt sind für die diese Baumaßnahme 800 000 Euro vorgesehen. 

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