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Das ist Rock’n’Roll: Der Nachwuchs des TSV 1865 Dachau präsentiert sich auf der Showbühne.

Zuschauen und Mitmachen

Kindertag auf dem Amperitiv

Dachau – Das Wetter stimmte, als es beim Amperitiv am Samstag Kindertag hieß. So strömten von 13 bis 17 Uhr die Familien auf die Thomawiese.

In der Schaubude stellten sich Vereine wie Pfiff und Kind in Dachau vor, auf dem Freigelände präsentierte sich die Malteser Hundestaffel, in Meister Eders Kunstwerkstatt war Kreativität gefragt und im Zelt daneben konnten Kinder ihre Zirkuskünste testen.

Ein riesiges Vier-Gewinnt, Stelzen, Seifenblasen-Kanonen, ein Laufrad, eine Rutsche und vieles mehr warteten auf die Kinder. „Am meisten hat mir die Teakwondo- Vorführung gefallen“, sagte der neunjährige Tim. Auf der Bühne im Biergarten war ständig was los. Kinder und Erwachsene des Teakwondo Centers Dachau beispielsweise zeigten ihr Können, brachen mit Händen und Füßen stapelweise Bretter.

Die Kinder-Rock’n’Roll- Gruppe des TSV 1865 schwang sich in die Lüfte, und eine Trommlergruppe mit Asylbewerbern begeisterte mit exotischen Rhythmen. Der Verein Spirit & Soul Horsemanship bewiesen mit seinen zwei Ponys, wieviel Vertrauen die Vierbeiner zum Menschen aufbauen können, sodass Reiten ganz ohne Sattel, Halfter und Gerte möglich ist. Da spielten die Pferde sogar mit den Zuschauern Fußball und ließen sich unter einer großen, blauen Plane verstecken.

Nach der Vorführung versammelten sich die Kinder in Scharen, um die zutraulichen Tiere zu streicheln. Für die siebenjährige Lisa war das nichts. „Ich habe eine Tierhaarallergie“, erzählte sie und ließ sich von der erwachsenen Lisa vom Stadtwald-Theater einen Schmetterling ins Gesicht malen. Ihr kleiner Bruder saß neben ihr und wurde gerade zum Löwen geschminkt. „Am tollsten fand ich das Steine bemalen“, sagte sie und berichtete stolz, wie sie einen Stein wie eine Wassermelone angemalt hat.

Der vierjährige Gerard bemalte in Meister Eders Kunstwerkstatt auch so einen Stein. Nur, sein Stein sollte ein Minion werden. Die Freundin seiner Mutter Isabell Gashi passte heute auf ihn auf: „Seine Mutter muss heute arbeiten, da machen wir uns einen schönen Tag. Der Höhepunkt wird dann später die Zirkusaufführung.“

Die war zu diesem Zeitpunkt noch fast zwei Stunden hin. Aber diese vergingen für die zwei bei Sonne und dem vielfältigen, kostenlosen Angebot auf dem Amperitiv sicher schnell.

mik

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