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Klappt es im dritten Anlauf?

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Gewitzter Zuspieler: Lucian Jachowicz (l.) will sein Team zum ersten Sieg 2011 führen. hae
Gewitzter Zuspieler: Lucian Jachowicz (l.) will sein Team zum ersten Sieg 2011 führen. hae

Dachau - Im ersten Rückrunden-Heimspiel der Saison 2010/2011 bekommen es die Zweitliga-Volleyballer des ASV Dachau am Samstag mit dem Aufsteiger TV Waldgirmes zu tun.

Dritter Spieltag der Rückrunde, erstes Heimspiel für den ASV Dachau. Nach den erfolglosen Gastspielen in Friedrichshafen und Grafing startet das Team von ASV-Trainer Marc Fertig einen erneuten Anlauf, endlich die ersten zwei Pluspunkte in der zweiten Halbserie einzufahren.

Fehlen wird dem ASV Dachau auch im Heimspiel gegen den Liga-Neuling Thomas Dorfmeister; der Stammlibero des deutschen Ex-Meisters laboriert nach wie vor an den Folgen eines Bänderrisses. Rekonvaleszent Markus Noack kann nach hartnäckigen Knieproblemen zwar wieder mitüben, doch er wird der Mannschaft auf Grund des Trainingsrückstands zunächst nur sporadisch helfen können und die meiste Zeit auf der Bank sitzen.

Für Dorfmeister wird Tim Noack die Rolle des Liberos übernehmen. Am vergangenen Wochenende war der Dachauer Bayernligaspieler Christoph Kolb in die Bresche gesprungen. Der junge Dachauer machte seine Sache ordentlich, würde sich aber bei einem zweiten Einsatz im Kader des Bundesligisten fest spielen. Wieder mit dabei ist der Dachauer Außenangreifer Marko Riedlbeck, der vor einer Woche noch aus beruflichen Gründen in Spanien weilte.

„Wir müssen mit Selbstbewusstsein an die Sache ran gehen. Wir spielen zu Hause - und das müssen wir Waldgirmes deutlich zeigen“, fordert ASV-Trainer Marc Fertig von seiner Mannschaft.

Das Hinspiel im vergangenen Herbst ist alles andere als optimal für die Stadtwälder verlaufen. Bei der 1:3-Niederlage gegen das Team aus Hessen bekleckerte sich der routinierte Zweitligist nicht gerade mit Ruhm, der ASV bot damals eine schwache Leistung.

Der Aufsteiger aus der Domstadt Wetzlar hat als Tabellenletzter momentan nur vier Punkte auf seinem Konto, Waldgirmes steht mit dem Rücken zur Wand. Mit viel Kampfkraft will sich der TVG in Dachau präsentieren. Dass die Hessen an einem guten Tag nicht zu unterschätzen sind, hat nicht nur das Hinspiel gegen Dachau gezeigt. Der Aufsteiger hat beispielsweise bei den starken Grafingern, die jüngst den ASV Dachau so klar besiegt haben, nur äußerst knapp mit 2:3 verloren.

Sollte der ASV Dachau schnell zur Normalform finden und nicht, wie in den beiden ersten Partien des Jahres, Eigenfehler in Serie produzieren, dann wird er auch als Sieger das Parkett verlassen; in diesem Punkt sind sich alle ASV-Insider einig.

Der Anpfiff in der Georg-Scherer-Halle am Stadtwald erfolgt um 20 Uhr. (hae)

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