Diese Einbahnregelung in der Lagerhausstraße ab der Einmündung des Hubertuswegs bis zur Einmündung Jetzendorfer Straße galt nur während der Bauarbeiten zur Ortskernsanierung in der Bahnhofstraße 2013. Nun wurde besprochen, ob sie immer gelten solle – nur umgekehrt. rds

Kontroverse um Lagerhausstraße

Petershausen - Erneut ist der Eigentümer des Grundstücks Hubertusweg 7 in Petershausen im Bau- und Umweltausschuss mit seinem Antrag gescheitert, auch eine Zufahrt von der Lagerhausstraße zu erhalten.

Vor einiger Zeit hatte er bereits einen Bauantrag mit dieser Zufahrtsregelung gestellt, und damals schon wurde er abgelehnt. Doch die CSU unter Fraktionschef Josef Gerer drang darauf, dass die grundsätzliche Frage, ob die Lagerhausstraße ähnlich wie bei der Notlösung während der Bauarbeiten zur Ortskernsanierung in der Bahnhofstraße vor zwei Jahren, generell geöffnet werden sollte, im neuen Jahr behandelt wird.

Einen entsprechenden Antrag hatte der frühere CSU-Gemeinderat und Kollbacher Gerhard Grund im November 2014 gestellt. Nur die Richtung der Einbahnregelung sollte umgekehrt werden, also von der Jetzendorfer Straße zum Bahnhof. Doch der Antrag war damals zurückgestellt worden, bis der nächste Bauabschnitt der Ortskernsanierung im Gemeinderat beraten wird. Laut Bauamtsleiter Thomas Schleicher soll das jetzt in den nächsten zwei Monaten nachgeholt werden.

Diskutiert wurde das Thema laut Andrea Stang (FW) auch schon im Februar bei der Mobilitätswerkstatt. Da ging es um eine tageszeitabhängig wechselnde Einbahnregelung. Doch wurde das Thema wieder verworfen, weil die Einmündungen in die Jetzendorfer Straße und den Hubertusweg sowie die Situation für Fußgänger und Radfahrer auf der Lagerhausstraße zu gefährlich sei. Schließlich, so Stang, ist die Lagerhausstraße nie eine Autostraße gewesen. Vielmehr war sie im Ursprung ein Trampelpfad, der später als großzügiger Rad- und Fußweg ausgebaut worden sei, aber dem der entsprechende Unterbau für eine Autostraße fehle.

Der stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Stadler (SPD), der die Sitzung in Abwesenheit von Bürgermeister Marcel Fath leitete, wies darauf hin, die Lagerhausstraße ist ab der Mitte nur Geh- und Radweg. Allerdings sei die ganze Straße als Autostraße gewidmet. Auch die Polizeiinspektion Dachau und die Straßenbaubehörde des Landratsamtes hätten sich gegen ein Öffnen der Lagerhausstraße für den Autoverkehr ausgesprochen, weil das zu gefährlich sei.

(rds)

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