In der Shisha-Bar in der Münchner Straße in Karlsfeld hat es gebrannt. Am Donnerstag ermittelten die Brandfahnder der Kripo. Sie gehen von Brandstiftung aus

Täter zerstörten Überwachungskamera und legten Feuer

Erst Einbruch, dann Brandstiftung in Shisha-Bar in Karlsfeld

Die Shisha-Bar Blizzard in Karlsfeld ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ausgebrannt. Die Kriminalpolizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Karlsfeld – Der 25-jährige Eigentümer der Shisha-Bar in der Münchner Straße in Karlsfeld verständigte in der Nacht gegen 3 Uhr die Feuerwehr, nachdem er einen Brand in seiner Gaststätte feststellte, die eigentlich geschlossen war und geräumt werden sollte. Das bereits zusammengestellte Mobiliar und der Bartresen waren ausgebrannt und die Decke in Mitleidenschaft gezogen. Der so entstandene Sachschaden wird auf rund 200 000 Euro geschätzt. Das Feuer konnte von der Freiwilligen Feuerwehr Karlsfeld schnell gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt.

Die notwendigen Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck geführt. Die Beamten stellten schnell fest, dass an den Eingangstüren zum Gebäude und zur Gaststätte deutliche Aufbruchspuren vorhanden waren. Eine Türe zum Treppenhaus war nur angelehnt, so dass der Verdacht eines Einbruches mit anschließender vorsätzlicher Brandlegung besteht. Wie das Feuer gelegt wurde, ist noch unklar. Derzeit wird der Brandort vom Brandfahnder der KPI Fürstenfeldbruck und einem Experten des Bayerischen Landeskriminalamtes untersucht. Die mögliche Tatbeute ist noch offen. Die Täter zerstörten eine vorhandene Überwachungskamera.

Über der Bar befindet sich im zweiten Stock ein Fitnessstudio. Auch hier fanden sich an den Eingangstüren Spuren eines Aufbruchversuches. Die Polizei klärt, ob diese Spuren im Zusammenhang mit der Brandlegung an der Shisha-Bar stehen.  dn

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