Es gab viel zu lernen, auch für die Gäste, die schon eine Weile aus dem Schulalter heraus sind.

Kulturelle Vielfalt: Mittelschule Karlsfeld stellt Projekt "Varius" vor

Karlsfeld - Angeregt durch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, hat sich die Mittelschule Karlsfeld in einer einjährigen Projektarbeit mit dem interkulturellen Dialog befasst. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Austausch zwischen den Kulturen und Nationen zu fördern.

Schüler der fünften bis zehnten Klasse stellten in einer Ausstellung ihre Namen und deren Bedeutung vor. Allein auf diese Weise wurde kulturelle Vielfalt schon eindrucksvoll dargestellt.

„Es geht darum, den anderen wahrzunehmen wie er ist“, erklärte Projektleiterin und Religionspädagogin Sabine Mühlich. Verschiedenheit könne auch Nähe schaffen.

Im Zuge der Projektarbeit hat sich auch der Name der Projektgruppe gefunden. Passend zum Thema haben sich die Schüler auf „Varius“ geeinigt, was im Lateinischen so viel bedeutet wie bunt, vielfältig, verschieden. „Wir lernen alle hier“, so das Resumee von der Projektleiterin Sabine Mühlich.

Interessante Ergebnisse brachte auch das Fotoprojekt der Karlsfelder Fotografin Dorothee Passin, die das Thema Vielfalt mit sechs Teilnehmern des Varius-Teams bearbeitet hatte. Die jungen Fotografen setzten sich im Laufe eines Vormittags mit ihrer eigenen Kultur und der der anderen fotografisch auseinander. Sie erstellten paarweise drei verschiedene Perspektiven der persönlichen Darstellung - von ganz dunkel über halb bis hin zu voll beleuchtet.

An zahlreichen Ständen tauschten die Schüler ihre Erfahrungen aus, die sie während der interkulturellen Arbeit gemacht hatten und präsentierten ihre Ergebnisse. Großen Anklang unter den zahlreichen Gästen fand die Möglichkeit, sich den eigenen Namen in einer anderen Sprache und Schreibweise aufzeigen zu lassen. (mm)

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