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Schon wieder defekt: das Wasserrad am Mühlbach. 

Kunstwerk im Mühlbach muss repariert werden

Wasserrad ist wieder einmal abgesoffen

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Dachau – Es dreht sich, es dreht sich nicht: Das Wasserrad am Mühlbach steht wieder einmal still. Vor einiger Zeit hat es der Bauhof aus dem Wasser entfernt. „Eine Schweißnaht ist aufgegangen, darum ist das Rad abgesoffen“, erklärte Kulturamtsleiter Tobias Schneider.

Katja Graßl (CSU) hat sich in der Kulturausschusssitzung nach dem Wqasserrad im Mühlbach erkundigt - nachdem es wieder weg ist.

Seit dem November 2009 ist das Kunstwerk unter dem Titel „Lauf der Zeit“ von Ulrich Brüschke in Betrieb. Es handelt sich um eine Edelstahlwalze, die mit einem Seil befestigt ist und sich in der Bachströmung dreht. 50000 Euro hat sich die Stadt die Wasserskulptur damals kosten lassen – das Geld ist womöglich sprichwörtlich den Bach hinunter gegangen. Schon mehrmals musste das Rad repariert werden, im März 2015 stand eine größere Instandsetzung an. 

Ob sich jetzt eine weitere Reparatur lohnt, sei ungewiss, erklärte Schneider. „Man kann es versuchen, es noch einmal zu schweißen“, sagte er, „Aber man muss damit rechnen, dass weitere Nähte aufbrechen.“ Auf Wunsch des Kulturausschusses versprach er aber, den Bauhof darum zu bitten, sich das Kunstwerk noch einmal vorzunehmen. Doch auch wenn es jetzt wieder gerichtet wird, machte er den Räten keine große Hoffnungen: „Irgendwann kommt vielleicht der Punkt, wo man sagen muss, jetzt geht es nicht mehr.“ 

Günter Heinritz (SPD) regte an, dass die Stadt vor so einem Schritt den Künstler kontaktieren und sich bei ihm erkundigen solle, warum denn sein Wasserrad andauernd defekt ist. Laut Tobias Schneider seien Vorwürfe aber fehl am Platz. Der Kulturamtsleiter nahm Ulrich Brüschke in Schutz: „Was passiert, wenn das Rad im Wasser ist, konnte man vorher nicht kalkulieren“, sagte er.

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