5000 Euro Ablöse für einen Stellplatz

Vierkirchen - In Zukunft wird die Ablöse für einen Stellplatz 5000 Euro kosten. Das hat der Vierkirchener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Nach der neuen Stellplatzsatzung der Gemeinde kann der Bauausschuss außerdem den Platz vor Garagen bei Einfamilienhäusern im Einzelfall als Stellplatz genehmigen. Bisher durften nur bei einer Fläche mit 15 Metern Länge Stellplätze vor Garagen ausgewiesen werden, informierte Bürgermeister Heinz Eichinger (SPD) bei der Sitzung. Künftig kann die Gemeinde bei Einfamilienhäusern eine Ausnahmegenehmigung erteilen, auch wenn nur fünf Meter Länge vorhanden sind.

Der Vorschlag von Erwin Huber (CSU), dies auch bei Zweifamilienhäusern zuzulassen, die von einer Familie genutzt werden, fand keine Zustimmung bei den Gemeinderäten.

Teurer wird der Ablösebetrag, wenn bei Bauvorhaben nicht ausreichend Stellplätze nachgewiesen werden. Statt 3500 müssen nun 5000 Euro bezahlt werden. Im Landkreis sind laut Eichinger Preise zwischen 2000 und 10 000 Euro üblich. „Der Ablösebetrag ist nur für Extremfälle gedacht, wo eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen absolut unmöglich ist“, betonte Eichinger. Einstimmig stimmten die Gemeinderäte diesen beiden Änderungen der Stellplatzsatzung zu.

Des Weiteren hat das Gremium in der Sitzung die Straßennamen für das Baugebiet „Trattanger“ festgelegt. Sie heißen: Zum Badanger, Trattangerring, Krautgartenweg und Bürgermeister-Bestle- Straße. An die lange Firmengeschichte von der Schuhmacherei bis hin zur Sportschuhfabrik Hanwag erinnert der Schusterweg. Weil früher in der Gegend Torf gestochen wurde, soll eine Straße Am Torfstich heißen. Auf Anregung der Heimatforscher wurden vorwiegend alte Flurnamen für das neue Baugebiet ausgewählt. (ch)

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