Viel Beifall erntete die Blaskapelle Petershausen unter der Leitung von Katrin Czerny. Foto: ost

Abwechslungsreicher Dreikönigstag

Jetzendorf - 300 Blasmusikfreunde haben das Dreikönigskonzert der Blaskapelle Petershausen in der Jetzendorfer Schulturnhalle besucht.

Mit der Auswahl der Stücke hatte Dirigentin Katrin Czerny genau den Geschmack des Publikums getroffen. Die Darbietungen reichten von Märschen und Polkas bis hin zu Ouvertüren zu bekannten Opern und begeisternder Filmmusik. Mit dem Stück „Trepak“, dem russischen Tanz aus der Nussknacker-Suite von Pjotr Ilitsch Tschaikowsky, wurde der musikalische Reigen eröffnet.

Donnernden Beifall gab es für die Ouvertüre zur Oper „Der Kalif von Bagdad“. Nur die Schreibweise des Vornamens unterscheidet die Dirigentin der Petershauser von ihrer Schwägerin Kathrin, die durchs Programm führte und den vielen Blasmusikfreunden auch die Entstehung der Stücke beschrieb. So berichtete sie von dem Engländer Ralph Vaughan Williams, der 1923 die brillant vorgetragene Folksong-Suite für Militärorchester geschrieben hat. Diese Suite besteht aus drei Sätzen mit den Titeln „Seventeen come Sunday“, „My Bonny Boy“ und „Folk Songs from Sommerset“. Spätzestens mit diesem Werk hatte sich das 34-köpfige Orchester in die Herzen des Publikums gespielt.

Der Konzertmarsch „Auf zu neuen Sternen“ sollte später der Schlusspunkt sein, doch da machten die begeisterten Zuhörer nicht mit: Man erklatschte sich drei Zugaben. Der Marschpolka „Böhmische Freunde“ folgte der Herzog-von-Braunschweig-Marsch, mit dem die Blaskapelle Petershausen bei der Sternstunden-Gala des BR aufgetreten war. Als die Dirigentin schon die Bühne verlassen hatte, packte Altmeister Peter Hackenberg noch mal an und dirigierte zum Abschluss den temperamentvollen Deutschmeister-Regimentsmarsch. (ost)

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