Die neue CSU-Spitze in Vierkirchen (v.l.): Wolfgang Herzberg, Sandro Kaiser und Beate Schröder-Uhl. Zur Wahl gratulierte MdL Bernhard Seidenath. Foto: Cornelia Hartmuth

Der alte Vorsitzende mit neuem Team

Vierkirchen - Wolfgang Herzberg bleibt weiterhin Vorsitzender der Vierkirchner CSU. Er appellierte an alle Mitglieder, ihre Stimme bei der Europawahl für die Partei abzugeben.

Schon seit 2001 führt Herzberg den CSU-Ortsvorsitz. Er ist außerdem Gemeinderat und dritter Bürgermeister der Gemeinde.

Nachdem die bisherigen Vorstandsmitglieder aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten waren, mussten die weiteren Posten neu besetzt werden. Neu in den Vorstand gewählt haben die CSU-Mitglieder Sandro Kaiser als stellvertretenden Vorsitzenden, Corinna Ressel als Kassierin und Beate Schröder-Uhl als Schriftführerin. Bis auf Sandro Kaiser wurden alle einstimmig ins Amt gewählt. Als Kassenprüfer wurden Hans Trinkl und Gerhard Aurich, als Beisitzer die Gemeinderäte Erwin Huber, Franz Kreutner und Peter Großmann-Neuhäusler bestimmt.

Stolz sind die Vierkirchner auf die Gründung einer Ortsgruppe der Jungen Union (JU). Dem Ortsverband Vierkirchen gehören insgesamt 62 Mitglieder an.

Der CSU-Ortsvorsitzende appellierte an die Mitglieder, bei der Europawahl am 7. Juni ihre Stimme für die CSU abzugeben. „Die Europäische Union wird für Bayern und für Deutschland immer wichtiger“, betonte er. Bis zu 80 Prozent aller vom Bundestag erlassenen Gesetze würden auf EU-Richtlinien zurückgehen. Die CSU müsse die Fünf-Prozent-Hürde für ganz Deutschland schaffen, um ins Parlament zu kommen. „Nur eine starke CSU kann die Interessen der Bürger aus Bayern in der EU vertreten“, betonte Herzberg. Derzeit gehörten neun der zwölf EU-Abgeordneten der CSU an. Die CSU sei die einzige Partei, die eine eigene „Länderliste“ in die Wahl schicke. (ch)

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