Amüsantes und Ernstes zum neuen Jahr

Karlsfeld - Der traditionelle Neujahrsempfang der CSU Karlsfeld war wieder sehr gut besucht.

„Ein ereignisreiches Jahr. Titanen sind abgetreten. Zum Beispiel Oliver Kahn und Fritz Nustede.“ Die Neujahrsrede des Karlsfelder CSU-Vorsitzenden Stefan Handl bot auch Amüsantes. Musikalisch wurde das neue Jahr von der Bigband Karlsfeld begrüßt, für die Versorgung mit „Sekt, Häppchen und Bier“ war die Frauenunion Karlsfeld zuständig.

2009 feiert die CSU Karlsfeld ihren 50. Geburtstag. Ortsvorsitzender Stefan Handl hieß seine Gäste also „im Jubilämsjahr“ willkommen. „Wobei ich Sie eigentlich auch im internationalen Jahr der Wirtschaftskrise begrüßen könnte, aber ich will Ihnen das neue Jahr nicht gleich vermiesen“, so der Karlsfelder CSU-Chef, der beim Neujahrsempfang „Yes we can“ als den politischen Slogan des Jahres bezeichnete, persönlich aber „Kolbe-Karlsfeld-Kompetenz“ als „aussagekräftiger“ empfand.

Als Gastredner sprach Dr. Peter Deml, der bis Ende 2008 Vorstandsvorsitzender der in Regensburg ansässigen Eon Bayern AG war. Die Energieversorgung war sein Thema. „Strom wird ein wertvolles und teures Gut“, blickte der ehemalige Eon-Vorstandsvorsitzende in die Zukunft. Den gleichzeitigen Ausstieg aus der Versorgung mit Kernenergie und Kohlekraftwerken bezeichnete der ehemalige Eon-Vorstandsvorsitzende als „Irrweg“. Erneuerbare Energien könnten die entstehende Lücke nicht schließen, betonte er. Und auch Energie-Einsparung allein führe nicht aus dem Dilemma. (ek)

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