Sonderlob vom Trainer: Sebastian Wenninger (l.) und Marko Riedlbeck glänzten gegen Gotha. Foto: dan

ASV-Siegesserie wird langsam unheimlich

Dachau - Das Zweitliga-Volleyball-Männerteam vom Stadtwald hat in der Scherer-Halle auch den VC Gotha klar mit 3:0 (25:23, 25:22, 27:25) besiegt und so den achten Heimsieg in Folge gefeiert.

Mittlerweile ist der ASV Dachau seit sechs Spieltagen ungeschlagen, der deutsche Ex-Meister hat Platz zwei in der Tabelle zementiert.

Das "Duell auf Augenhöhe“, wie die Partie im Vorfeld bezeichnet worden war, hielt, was man sich allgemein von dem Match versprochen hatte. Beide Teams versuchten permanent, ihr starkes Aufschlagspiel durchzusetzen. Dass die Fehlerquote beim Service überproportional hoch war, nahm man billigend in Kauf. Weder die Oberbayern noch die Thüringer änderten ihr Aufschlagskonzept, sie gingen bewusst volles Risiko bei der Angabe. Da sich kein Team beim Aufschlag oder in der Annahme einen Vorteil verschaffen konnte, waren andere Spielelemente ausschlaggebend für den Sieg des ASV.

So stand der Dachauer Block immer dann goldrichtig, wenn es nötig war. Und zudem zeigten die Männer um ASV-Libero Berni Schneider in der Feldabwehr sensationelle Reaktionen, die nicht selten mit verwandelten Punktbällen belohnt wurden. Diese spektakulären Aktionen forderten mehr als einmal den lautstarken Beifall der 200 Zuschauer heraus.

Der ASV Dachau musste in der Partie gegen Gotha erneut auf Mittelblocker Jakob Weil (Bänderriss) und Diagonalangreifer Matthias Weber (Fingerverletzung) verzichten. Weber spielte sich zwar warm, hatte allerdings Bedenken, dass beim Blockspiel oder in der Feldabwehr der Finger noch schlimmer in Mitleidenschaft gezogen werden könnte und verzichtete deshalb auf einen Einsatz; für ihn spielte Max Krumbholz. Etwas überraschend bot Dammann auf der Außenangreiferposition Marko Riedlbeck an Stelle von Florian Malescha auf. Allerdings hatte sich Riedlbeck diesen Einsatz durch seinen überzeugenden Auftritt nach der Einwechselung im Match gegen Durmersheim redlich verdient.

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