Die „Wingenfelder“ rockten beim Konzert in Weichs. Foto:Nef

Außergewöhnliches Konzert mit den "Wingenfelder"

Weichs - Ein besonderes Rockkonzert erlebten die Besucher in der Sport- und Bürgergaststätte Weichs. Rockstars, die schon die Bühnen der Welt zum Toben gebracht haben, gaben sich die Ehre.

Die Gruppe „Wingenfelder“ gastierte im Rahmen ihrer Akkustiktour in Weichs. Zur Band gehören Norman Keil, sowie Thorsten und Kai Wingenfelder. Die beiden Brüder waren früher Sänger und Gitarrist bei der bekannten Band „Fury in the Slaughterhaus“. „20 Jahre gab es diese Band, die in Hannover bis zur Auflösung 2008 mit knapp 5 Millionen verkauften Tonträger die Band schlechthin war“, sagte Sören Möllers, der zum Freundeskreis der „Wingenfelder“ gehört und das Konzert ermöglicht hatte. Mit Hits wie „Radio Orchid“ und „Every Generation Got Its Own Disease“ wurde die Gruppe einst berühmt.

Als sich die Bandmitglieder trennten, dauerte es nur ein paar Jahre, bis die Brüder den Drang hatten, wieder Musik zu machen. Sie starteten neu als „Wingenfelder“. 2011 erschien ihr erstes Album „Besser zu zweit“. Es erreichte Platz 35 der deutschen Charts. 2013 veröffentlichten sie das Album „Selbstauslöser“, das auf Rang 23 der deutschen Charts landete.

Beim Konzert in Weichs begeisterten die „Wingenfelder“ mit einer gelungenen Mischung aus neuen Liedern, alten Fury Hits und vielen persönlichen Anekdoten aus dem Leben, die zum Lachen, Nachdenken und Träumen anregten. Die Besucher werden den Musikabend sicher nicht so schnell vergessen. Wohl auch, weil die Musiker sich nach dem Konzert nicht im Backstage-Bereich versteckten. Sie gaben Autogramme, unterhielten sich mit den Zuhörern und standen für Fotos bereit. Auch den „Wingenfeldern“ hat der Abend gefallen: „Wenn München mal wieder anfragt....nö, wir machen seit zehn Jahren Weichs“, sagte Thorsten augenzwinkernd. nef

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