Für die jüngste Pleite vom Bodensee wollen sich die ASV-Volleyballer (im Bild Sebastian Wenninger) im Heimspiel gegen Leipzig rehabilitieren. Foto: hae

Für die Blamage vom Bodensee rehabilitieren

Dachau - Unter Zugzwang stehen die Volleyballer des ASV Dachau in der 2. Bundesliga Süd.

Am Samstag (20 Uhr/Georg-Scherer-Halle) bestreitet der Tabellensiebte der Gruppe Süd das Heimspiel gegen die L.E. Volleys aus Leipzig. Nach der blamablen Niederlage (0:3) gegen das Internat aus Friedrichshafen stehen die Stadtwälder am Scheideweg.

Nach der Niederlage in Friedrichshafen hat der ASV Dachau den Anschluss an die oberen Tabellenregionen verloren. Um nicht in die abstiegsrelevante Zone des Tableaus zu geraten, benötigen die Stadtwälder dringend weitere Punkte auf der Habenseite.

Die Mannschaft von ASV-Coach Klaus Dammann ist in der laufenden Saison immer für eine Überraschung gut – sowohl für positive als auch für negative. Ein Sieg gegen die Gäste aus Leipzig wäre sicherlich eine positive Überraschung, wenn man die beiden vergangenen Spiele als Maßstab her nimmt.

Die blamable Niederlage des ASV Dachau am vergangenen Wochenende steckt den Spielern noch in den Knochen. „Wir haben uns unter der Woche das Video vom Spiel angeschaut und analysiert. Die Jungs müssen aus den Fehlern lernen, damit diese sich nicht wiederholen“, meinte Trainer Klaus Dammann nach der unangenehmen TV-Stunde.

In den letzten beiden Partien gegen die Internatsmannschaften aus Kempfenhausen zeigten die Stadtwälder keine gute Leistung. Gegen Kempfenhausen ging es bei 3:2-Erfolg noch gut, aber am Bodensee ging es bei der 0:3-Niederlage völlig in die Hose. „Wir müssen schauen, dass die Spiele nicht zu sehr am Selbstvertrauen nagen. Die Mannschaft hat das Match gegen Friedrichshafen zwar verarbeitet, aber noch nicht weggesteckt. Jetzt heißt es, die Gedanken in die richtigen Bahnen zu bringen und sich emotional frei zu spielen“, fordert Dammann von seinem Team.

Beim ASV Dachau konnten weder Außenangreifer Markus Noack (Mandelentzündung) noch Diagonalangreifer Matthias Weber (Grippe) in der zurückliegenden Woche trainieren. Bei beiden Spielern ist es ungewiss, ob sie ihrem Team am heutigen Samstag zur Verfügung stehen. Zudem musste Mittelblocker Armin Dollinger wegen seiner nur scheinbar ausgeheilten Fußverletzung im Training wieder kürzer treten. Schmerzen im Fuß ließen keinen geregelten Trainingsablauf zu.

Mit den L.E. Volleys stellt sich am heutigen Abend ein Verein in der Scherer-Halle vor, der erst am am 12. März 2009 gegründet worden ist. Nachdem der VC Leipzig nach Ende der vergangenen Saison in die Insolvenz gehen musste, wurde das Spielrecht auf den neu gegründeten Verein L.E. Volleys übertragen. Nach dem Abstieg aus der ersten Bundesliga haben es die Sachsen geschafft, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. L.E.-Trainer Steffen Busse ist auch den Dachauer Volleyball-Fans aus seiner aktiven Zeit als Spieler des VV Leipzig und des VfB Friedrichshafen bestens bekannt. Zudem haben die Leipziger mit Mittelblocker Paule Günther, Außenangreifer Eder Genesio Pinheiro, Diagonalangreifer Erik Wichert und Universalspieler Hannes Höpfner überdurchschnittlich gute Spieler in ihren Reihen. Zur Unterstützung der Mannschaft setzten die Leipziger einen Fanbus ein. (hae)

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