BRK bleibt Träger des Kindergartens

Schwabhausen - Der Gemeinderat in Schwabhausen hat entschieden, die Trägerschaft der Tschu-Tschu-Bahn beim BRK zu belassen. Wenn auch zu neuen Bedingungen.

Bürgermeister Josef Baumgartner begab sich am Mittwoch höchstpersönlich in den Kindergarten an der Agricolastraße, um zusammen mit BRK-Kreisgeschäftsführer Markus Crhak Leiterin Katrin Ferland die frohe Kunde zu überbringen.

Regina Binder, Schriftführerin des Elternbeirats, sagt: „Wir sind sehr, sehr glücklich, dass wir das Team behalten dürfen und dass unser Bemühen gefruchtet hat, den Gemeinderat zu überzeugen. So bleibt den Kindern ihr gewohntes Umfeld erhalten.“

Auch Baumgartner lässt keinen Zweifel am Träger: „Es ging ja ausschließlich um die Finanzierung. Mit dem Träger und insbesondere dem Personal waren wir sehr zufrieden. Die Betreuung und Versorgung der Kinder war immer einwandfrei.“

Die Eltern hatten im November vor dem Rathaus demonstriert, als bekannt wurde, dass die Gemeinde den Vertrag mit dem BRK gekündigt hatte. Damals hatte der Gemeindechef von einem „ganz normalen Vorgang“ gesprochen. Auch gestern wollte er das Ganze nicht zu hoch hängen. Im jetzt vom Gemeinderat abgesegneten neuen Trägervertrag (bei nur einer Gegenstimme) sei halt der Anstellungsschlüssel geregelt, und auch eine Deckelung des jährlichen Defizits, wonach die Gemeinde lediglich ein auftretendes Minus in Höhe von zehn Prozent des staatlichen Zuschusses tragen muss. „Das ist heute normaler Bestandteil solcher Verträge“, sagt Baumgartner. „Im alten Vertrag war wenig konkret geregelt, damals hat man die Verträge halt so abgeschlossen, das war normal.“

Auch das BRK und Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath hätten sich für einen erneuten Vertragsabschluss stark gemacht. Kein Wunder, ist die Tschu-Tschu-Bahn doch die zweitälteste Einrichung des BRK im Landkreis. (tor)

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