Zu kopflos agierten die Dachauer Volleyballer im Hinspiel beim VCE in Mendig; das soll sich im Heimspiel ändern. Foto: hae

ASV brennt auf Revanche für die 0:3-Pleite

Dachau - Hochmotiviert gehen die Zweitliga-Volleyballer des ASV Dachau am Samstag in das Heimspiel gegen den VC Eintracht Mendig.

Sie brennen auf Revanche für die bittere 0:3-Vorrundenpleite und wollen die tolle Heimserie (zehn Siege in Folge) weiter ausbauen. Spielbeginn in der Georg-Scherer-Halle ist um 20 Uhr.

Es war sicherlich die bitterste Niederlage in der laufenden Saison, die der ASV Dachau am 8. November des vergangenen Jahres in Mendig hat einstecken müssen. Sang- und klanglos verlor das Team von ASV-Trainer Klaus Dammann an jenem tristen Abend das Match in der Vulkan-Eifel. „Das war grausam“, denkt der Dachauer Übungsleiter mit Grausen zurück. „Jeder Spieler weiß, dass es nicht toll war, was wir da abgeliefert haben. Das soll sich in jedem Fall ändern. Wir haben gegen Mendig noch eine Rechnung offen“, gibt sich Dammann kämpferisch.

Die Stadtwälder müssen weiterhin auf den am Meniskus operierten Max Krumbholz verzichten. Krumbholz ist mittlerweile zwar wieder ins Training eingestiegen, aber an einen Einsatz ist nicht zu denken. „Sorgen bereitet mir Maxi Kaufmann, seine Rückenprobleme klingen einfach nicht ab. Ich hoffe, er hält durch“, bangt Dammann um seinen Spielmacher.

Die ebenfalls eine hervorragende Saison spielende zweite ASV-Herrenmannschaft hat auch Dammann hellhörig gemacht. Er honoriert die Erfolge der Reserve und wird in den kommenden Partien verstärkt die hoffnungsvollen Talente wie Libero Thomas Dorfmeister und Universalangreifer Markus Noack in der Zweitliga-Mannschaft einsetzen.

Mit dem VC Eintracht Mendig stellt sich ein starker Aufsteiger am Stadtwald vor, der sich mit 18:20 Punkten auf Platz neun, also im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, etabliert hat. Ähnlich wie der Gastgeber musste das Team aus der Eifel vor einigen Jahren aus finanziellen Gründen die Segel in der 1. Bundesliga streichen. In der von Bernd Werscheck trainierten Mannschaft stehen mit Zuspieler Gunnar Monschauer und den Angreifern Silvio Schulze, Thorsten Braun und Leszek Kurowski noch vier Spieler im Kader, die über Erstligaerfahrung verfügen. Die Eintracht hat ihre beiden vergangenen Auswärtsspiele gewonnen, unter anderem siegte die Werscheck-Truppe mit 3:1 in Dresden. Zur Erinnerung: In der Elbestadt haben die Dachauer mit 1:3 den Kürzeren gezogen.

Damit der Heimnimbus des ASV Dachau bestehen bleibt, müssen die Mannen von Trainer Dammann speziell in den Spielelementen Aufschlag und Annahme eine bessere Leistung zeigten als vor einer Woche beim Erfolg in Schwaig.

„Derzeit passen wir unsere Spielweise zu sehr dem Gegner an. Auch wenn es in letzter Zeit erfolgreich war, passt mir das überhaupt nicht. Wir müssen einfach wieder unser Spiel durchziehen“, fordert Dammann von seinem Team.

Auch interessant

Kommentare