Bürgerinitiative für schnelles Internet

Altomünster - Die schlechte Versorgung mit schnellem Internet soll in Altomünster bald Geschichte sein. Dafür will sich die neu gegründete Bürgerinitiative Alto Net einsetzen.

Eigentlich hatten sich die rund zwölf Bürger aus verschiedenen Ortsteilen Altomünsters im Bürgerhaus Thalhausen nur zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Schnell war die Gruppe der Überzeugung, dass nur eine gebündelte Interessensvertretung in der Lage ist, einen zügigen Netzausbau zu bewirken. Das mündete in der spontanen Gründung der Bürgerinitiative Alto Net. Mit Markus Hagl aus Thalhausen und Heike Stürz aus Asbach wurden zwei engagierte Sprecher gefunden. Innerhalb einer Woche haben bereits mehr als 40 Personen ihre Mitgliedschaft bei der Bürgerinitiative erklärt.

Zwar gibt es in Altomünster selbst teilweise eine gute Internetanbindung, wie die Gruppe einräumt, jedoch gilt dies bei Weitem nicht für den gesamten Ort und schon gar nicht für die umliegenden Ortsteile, die teilweise gar kein DSL nutzen können. Per Funk wurde zwar in kleinen Teilen des südlichen Gemeindegebietes eine Verbesserung der Übertragungsraten erreicht, eine dauerhafte Lösung ist nach Meinung der BI aber nicht in Sicht.

Aus Sicht der BI kann nur eine glasfasergebundene Kabellösung zielführend sein. Viele Bürger sind zudem wegen der Strahlen, die der Funkturm sendet, verunsichert. Aus Angst vor zusätzlichen Belastungen lehnt die BI eine funkbasierte Lösung überwiegend ab.

Ziel der BI ist es, sich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde für ein flächendeckendes, zukunftsfähiges und kabelgebundenes Breitbandnetz für den gesamten Gemeindebereich bis 2013 einzusetzen.(dn)

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