Michael Jungmairkehrte als Bundessieger aus Jena zurück. bb

Ein Computer-König aus Ainhofen

Ainhofen - Der 18-jährige Michael Jungmair aus Ainhofen gehört zu den besten Nachwuchsinformatikern in Deutschland.

Auf einem großen Transparent gaben Verwandte und Freunde des erfolgreichen jungen Burschen vor seinem Elternhaus bekannt, dass hier ein Bundessieger wohnt.

Der 18-Jährige macht selbst kein Aufhebens um sich und seinen Erfolg. Dabei ist Jungmair der einzige Bundessieger aus Bayern.

Im Bundeswettbewerb setzte sich der Ainhofener zunächst gegen rund 1300 Konkurrenten durch. 28 Finalisten aus ganz Deutschland reisten nach Jena. Michael Jungmair war dabei.

Vorangegangen war ein Wettbewerb, der über zwölf lange Monate lief. In zwei Runden qualifizierten sich 28 Schüler für das Finale, das am Institut für Informatik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgetragen wurde.

In diesen zwei Tagen stellten sich die Finalisten einzeln zu Fragen der Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft. Im Team mussten sie komplexe Informatik-Aufgaben meistern und sich mit der Sicherheit drahtloser Autoschlüssel und dem Aufbau von Arten-Stammbäumen auseinandersetzen.

Jungmair gehörte zu den sechs Besten. Der frisch gebackene Bundessieger ist Mitglied der Wasserwacht Ainhofen und hatte heuer in seiner freien Zeit die Badeaufsicht im Freibad Ainhofen übernommen. Er besuchte das Gymnasium in Indersdorf, hat heuer das Abitur abgelegt. Nun studiert er an der TU in München - Informatik natürlich.

Josef Ostermair

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