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Mit überwältigenden Ergebnissen gewählt: Josef Mederer (links) und Bernhard Seidenath. 

CSU-Kreisverband Dachau nominiert Kandidaten

Mederer und Seidenath mit überwältigenden Ergebnissen nominiert

Der Startschuss für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 ist gefallen. Der CSU-Kreisverband hat Bernhard Seidenath und Josef Mederer als Direktkandidaten nominiert – mit überwältigenden Ergebnissen.

Indersdorf – 123 Stimmberechtigte aus dem Kreisverband Dachau haben am Freitag im Gasthaus Doll in Markt Indersdorf den Landtags- und Bezirkstagskandidaten gewählt: Der Haimhausener Bernhard Seidenath soll seinen Landtagsstimmkreis verteidigen und der Altomünsterer Josef Mederer das Dachauer Land erneut im Bezirkstag vertreten, wenn es nach der Landkreis-CSU geht. „Dieser Abend hat eine große Bedeutung für den Landkreis und die CSU“, sagte Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath. Die Spannung hielt sich allerdings in Grenzen, die Kandidaten wurden mit überwältigenden Ergebnissen in die Wahlen geschickt, die im Herbst 2018 stattfinden.

Bevor die Wahldelegierten zur Tat schreiten konnten, äußerte sich Bernhard Seidenath in seiner Kandidatenrede mit einem klaren Statement zur Regierungsbildung in Berlin. „Ich bin optimistisch, was eine schwarz-rote Koalition angeht“, war sein Standpunkt. Von der öffentlichen Personaldiskussion auf Landesebene ist Seidenath weniger begeistert. Er ließ sich sogar zu einer Prognose über den Verbleib von CSU-Vorsitzendem und Ministerpräsident Horst Seehofer verleiten. „Horst Seehofer wird am Montag wahrscheinlich erklären, dass er bei der nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung stehen wird.“  

Landtagsabgeordneter Anton Kreitmair äußerte sich in seiner Rede zum Glyphosat-Ja von Christian Schmidt. „Parteipolitisch hat er sich denkbar schlecht entschieden und die Entscheidung schlecht verkauft. Schmidt hätte sich enthalten müssen“, findet Kreitmair, der oberbayerischer Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes ist. Inhaltlich gesehen, so Anton Kreitmair, habe sich aus den Studien kein Aspekt gezeigt, weshalb Glyphosat nicht zugelassen werden könne.

Zu guter Letzt hatte Bezirkstagspräsident Josef Mederer die Gelegenheit, seine Parteikollegen von sich zu überzeugen. Mit dem Satz „Ich kann die Weichen so stellen, dass es bei den Menschen ankommt“, gelang ihm dies auch.

Denn in der geheimen Wahl erreichte er eine Zustimmung von 95,7 Prozent. Auch Seidenath gewann seine politische Basis für sich. Für ihn stimmten 99,2 Prozent der Stimmberechtigten.

Stefanie Ritter

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