CSU-Politiker müssen wieder mehr in die Vereine

Dachau - Das außerpolitische Leben muss für CSU-Politiker wieder mehr in den Vordergrund gestellt werden.

Eine deutliche Zurückbesinnung auf frühere CSU-Merkmale in Dachau forderte der Kreisvorsitzende der Partei von den Mandatsträgern anlässlich der Delegiertenkonferenz. „Wir müssen unseren Wahlslogan ,Näher am Bürger’ wieder mehr leben.“ Für Christmann ist ganz klar, dass die Maxime seines politischen Ziehvaters Josef Lerchenberger wieder verstärkt Einzug ins Partei-Leben hält. Bei Vereinen, Verbänden, Organisationen, bei Festen und Feierlichkeiten müssen CSU-Mandatsträger verstärkt dabei sein. „Wir müssen wieder das außerpolitische Leben mehr mitgestalten, aber nicht dominieren.“

Auch wenn es für den Landrat Hansjörg Christmann mit einigen Bürgermeistern von SPD und Freien Wähler (er erwähnte Heinz Eichinger aus Vierkirchen, SPD, namentlich) eine „sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit gibt“, will sich der Parteichef Hansjörg Christmann künftig nicht auf Koalitionen verlassen. „Die Zusammenarbeit ist nicht mit allen Bürgermeistern der Freien Wähler so angenehm. Und unsere Ideen und Gedanken können wir 1:1 nur umsetzten, wenn wir auch die Mehrheit haben.“

Dass Mehrheiten für die CSU auch in einem schwieriger werdenden Parteiumfeld immer noch möglich sind, haben schließlich, so Christmann, die Parteifreunde in Karlsfeld und Petershausen gezeigt, die dort den ersten Bürgermeister-Sessel erringen konnten. gö

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