Her mit den Geschenken: ASV-Diagonalangreifer Matthias Weber feiert am heutigen Samstag in Friedrichshafen seinen 25. Geburtstag. Foto: Bruno haelke

Dachau trifft erneut auf ein Internatsteam

Dachau - Am Samstag gastiert das Volleyball-Team des ASV Dachau in der 2. Bundesliga Süd bei den VolleyYoungStars Friedrichshafen.

Nur eine Woche nach dem knappen 3:2-Erfolg über das Internat Kempfenhausen bekommen es die Stadtwälder erneut mit einem Internatsteam zu tun. Der Anpfiff in der ZF-Arena Friedrichshafen erfolgt um 19.30 Uhr.

Beim Match in Friedrichshafen spielt der ASV Dachau nicht nur gegen das gastgebende Volleyball-Internat, sondern auch gegen die ungewohnt große Halle. „Wir kommen aus unserem Schuhkarton in so eine Riesenarena. Daran müssen sich meine Spieler erst einmal gewöhnen“, prophezeit ASV-Trainer Klaus Dammann, der aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig beim Volleyball auch die Platzverhältnisse außerhalb des Parketts sind. Dort, wo bei Heimspielen 3000 Zuschauer und mehr die erste Mannschaft anfeuern, werden sich die Dachauer mächtig umstellen müssen. Ein Problem mit der Deckenhöhe wird es am Samstag nicht geben, denn die ZF-Arena protzt mit einer Höhe von 12,80 Meter in der Hallenmitte. Auch die Dimensionen rund um das Spielfeld sind mit denen der heimischen Georg-Scherer-Halle nicht zu vergleichen. „das ist eine andere Welt“, so Dammann.

In den vergangenen Jahren hatten die Dachauer stets Probleme mit dem Nachwuchsteam des Deutschen Abonnement-Meisters VfB Friedrichshafen. Lediglich in der vergangenen Saison gelang dem ASV Dachau gegen die VolleyYoungStars ein 3:1-Sieg; davor haben die Stadtwald-Volleyballer alle Spiele in der FZ-Arena gegen das Internat verloren.

Gegen die VolleyYoungStars kann sich Dachaus Diagonalangreifer Matthias Weber mit einem Sieg selbst beschenken, denn er feiert am heutigen Samstag seinen 25. Geburtstag. Damit die Feier nicht verdorben wird, fordert ASV-Coach Klaus Dammann von seinem Team von der ersten Minute an volle Konzentration: „Wir müssen in höchstem Maße fokussiert in die Partie gehen. Einfach mal so an den Bodensee fahren und die zwei Punkte mitnehmen – dazu wird es nicht kommen. Man braucht sich nur die letzten Spiele der Jungs vom Bodensee anzuschauen“, warnt Dammann. Die Dachauer müssen beim Match am Bodensee auf Zuspieler Florian Lillig verzichten, der aus privaten Gründen seiner Mannschaft nicht zur Verfügung steht.

Ihre letzten Spiele hat das Internatsteam zwar allesamt verloren, doch ein Aufwärtstrend des Teams von Volley–YoungStars-Trainer Adrian Pfeghar ist unverkennbar. Unterstützt wird Pfleghar seit Saisonbeginn durch den ehemaligen Nationalspieler Bogdan Jalowietzki, der den Dachauer Volleyball-Fans noch aus den Neunzigern als schlagkräftiger Spieler des VfB Friedrichshafen bekannt sein dürfte. Den Aufwärtstrend bekam der Liga-Rivale aus Friedberg bereits kurz vor Weihnachten zu spüren, damals wurden die Augsburger Vorstädter von den Young–Stars mit einer 0:3-Packung nach Hause geschickt.

Sollte der ASV Dachau das Match allerdings mit der gebotenen Ernsthaftigkeit angehen und sicher in der Annahme stehen, dann sollte ein Sieg drin sein. (hae)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Wohnungsleerstand wandeln“: Kreisausschuss bewilligt Forschungsprojekt trotz „absurder“ Kosten
250 000 Euro kostet eine Doktorarbeit, die drei Jahre lang – in der Hauptsache mittels Interviews – ermitteln soll, wie leere Wohnungen im Landkreis Dachau zukünftig …
„Wohnungsleerstand wandeln“: Kreisausschuss bewilligt Forschungsprojekt trotz „absurder“ Kosten

Kommentare