Stadtrat einig: TSV 1860 darf zurück ins Grünwalder Stadion

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Einfach zu gefährlich: Wer den neuen AfD-Ortsverband anführt, bleibt ein Geheimnis. foto: screenshot

Angst vor Übergriffen

Dachauer AfD-Mitglieder bleiben lieber inkognito

Dachau - Seit Donnerstag gibt es den AfD-Ortsverband Dachau und Umgebung. Doch wer ihn leitet, daraus macht die Partei ein großes Geheimnis. Der Grund: Die Mitglieder haben Angst vor Übergriffen.

Wenn man auf die Homepage des neuen AfD-Ortsverbandes klickt, blickt man auf zwei schwarze, Scherenschnitt ähnliche Köpfe. Darunter steht: „Herr Kellerer, Ortsvorsitzender“ und „Herr Braun, Stellvertretender Vorsitzender“. Wer nun genau die AfD für Dachau, Bergkirchen, Hebertshausen, Karlsfeld und Schwabhausen anführt, bleibt offen.

Es sei einfach zu gefährlich die Namen preiszugeben und die schwarzen Köpfe durch Fotos zu ersetzen, sagt AfD-Pressesprecher Karl-Hermann Behrens. Immerhin: Er gibt sich zu erkennen. „Es kann sein, dass uns die Scheiben eingeschlagen werden“, meint der Dachauer Arzt. Ihm sei noch gut die Veranstaltung des AfD-Kreisverbandes Dachau-Fürstenfeldbruck im Thomahaus vor fast genau einem Jahr in Erinnerung, wo der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sein Buch „Mohamed: Eine Abrechnung“ vorstellte. Eine Abrechnung mit Abdel-Samad vor Ort mündete damals in ein Gerangel. Die Polizei beruhigte die rund 200 Demonstranten.

Und so sagt AfD-Sprecher Behrens heute, dass seine Partei ein Jahr abwarten wolle. Dann würde sich die Ortsspitze zu erkennen geben. Vielleicht. Bis dahin will die Alternative für Deutschland im Hintergrund agieren. Die derzeit 25 bis 30 Mitglieder wollen sich beispielsweise zu Stammtischen treffen oder ausloten, ob ein Kandidat für die Bundestagswahlen 2017 auserkoren wird. Eines steht aber heute schon fest: „Uns gibt es!“, so Karl-Hermann Behrens.

Thomas Zimmerly

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